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1343.23. Mai.
! Ludouicus Romanorum imperator custodi ecclesiae Ralispouensis jubet quadringentos flo-
rinos per magistrum Heinricum plebanum sancti Kassiaui Rat. capellanum et curiae suae fami-liarem dilectum eidem praesentatos episcopo Ratisboncnsi assignare, ut antcdictus Ilenricusa captivitate valeat liberari. D. Monaci in crastino Ascensionis domini.
24. Mai.
Heinrich Tuberer ein Edelknecht, des Reiches Dienstmann, bezeugt dass man auf demLandgericht zu Rothenburg vorderlich gerichtet hat mit Oht , mit Anleit und mit nützlicherGewähr als weit das Bisthum Würzburg geht, auch dass er selbst oft zu Auleiter von Ge-richtswegen gegeben worden ist als Herr Gotz Lesche von Eutsee, Herr Lupoid von Sei-deneck, Herr W’ortwein von Zimmern Richter waren. G. an S. Vrbans Aubent. (c. S.)
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Ludwig und Friedrich die jungen Grafen von Oettingen bekennen dass sie durch ihrenVetter Graf Ludwig den alten von Oettingen, durch ihre Ritter und Freunde sind unterrichtetworden, dass die Eigenschaft und Lehenschaft zu Biberbach welche sie an Ulrich und Ber-tholt Holzschuher, Bürger zu Nürnberg, verliehen haben, nicht mehr ihnen gehöre, da ihrseliger Oheim Bruder Chunrad von Gundolfingen , Meister des deutschen Ordens in deut-schen Landen, und dessen Bruder Eberhart von Gundolfingen Chorherr zu Regensburg selbegegen andere ihnen cedirte Besitzungen zu Bopfingen eingetauscht ; sie entsagen daher allenvermeintlichen Rechten zu Biberbach. G. an dem nehslen tag vor Urbani. (c. 2. S.)
26. Mai.
Heinrich von Muer Landrichter an des Landvogtes Statt der Grafschaft ze Hirsberchbestätigt dass vom Gericht der Hof ze Pherendorf gegen Heinrich Schenke von Hirsberchdem Kloster Seligenporten als rechtes Eigen zuerkannt worden sey. G. an der Landschranneze W’allenting, des Mentags nach S. Urbans Tag. (c. S.)
Kaiser Ludwig bestätiget den Bürgern von Winsheim den Zoll den sie von alter Ge-wohnheit ihrer Stadt vfgehabt und eingenommen haben. G. ze Winsheim eod. d. (c. S.)
27. Mai.
Cunrad von Asche Landrichter der Grafschaft ze Graisbach bestätiget dass von demGericht, das er auf dem Schellenberg gehalten, geurtelt ward: dass die Ausmessung der Alt-heim er und Tytinger Geburn das Kloster Solnhofen an seinem Eigen daselbst nicht beein-trächtigen solle. G. an dem Aftermontag vor Pfingsten.
27. Mai.
Cunrad von Asche Landrichter der Grafschaft Graisbach bestätigt, dass in dem Gerichtauf dem Sichelberg von den Rittern erkannt ward: die Bürger zu W r eissenburg dürfen umGült und um ander Jnzicht nirgend anderswo, noch vor keinem Landtag Recht halten, alsvor ihrem Ammann in ihrer Stadt, die aber Eigen und Lehen in dem Landgericht haben,müssen es vor dem Landgericht versprechen. D. ut supra, (c. S.)
Si. Mai.
Graf Ludwig von Oetingen erhält von Bischof Otto zu Wirzburg den halben Wein-
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