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Graisbacli an ihn gebrachte Sache des Gotteshauses und der Stadt Kempten folgendermaasaen :begiengen des Gotteshauses Leute Frevel oder Unzucht mit Raufen oder Schagen so sollen sienach dem Stadtrecht von Ulm gerichtet werden; des Gotteshauses Gefangene sollen in dieThürme und Stätten wie bisher gelegt werden ; die Bürger von Kempten dürfen keine Zinseroder Eigenman des Gotteshauses in ihre Stadt ziehen ; die Bürger zu Kempten dürfen fernerdes Gotteshauses Leute um den Brukzoll mit keinen Sachen henöthen; die Bürger dürfen ohnedes Gotteshauses Willen und Gunst keine neuen Gesetze machen, auch keinen des GotteshausesMannen henöthen ohne des Laudammans Urlaub; endlich um die Aiche und um das Ellen-maas soll dem Gotteshaus sein altes Recht erhalten werden, und der Landammau allemal dabeiseyn. G. zu München am Dornstag vor S. Pangracius Tag.
13. Aug.
Heinrich der Holle Goldschmied Bürger zu Auspurch verkauft sein Gut zu Katzenlochdas rechtes Lehen ist von H. Arnold dem Kämmerer von Wellenburg, an H. Berthold denBacher Bürger zu Augspurg um fünf und vierzig Pfund augsp. Pfge. Zeugen: H. Heinrich
der Stolzhirs und H. Cunrad der Lang Bürgermeister zu Augspurg. G. an S. Servatii Tag.(c. S.)
14. Mai.
Irtngart von Apsberch vermacht an ihrem Ende ihrer Schwester Agnesen ze der Seligen-porten zwai Pfund Gelds aus ihrem Gut zu Aychelperg, zu lebenslänglichem Genuss. Gezeuge:Ihr Bruder Herr Livpolt von Wolfstein. G. an dem nehsten Sun tag nach S. Pangratzen Tak.(c. S.)
15. Mai.
Henricus Libirsole castrensis in Ehrenfels se a telonario octo libras hallensium nomineHenrici archiepiscopi Moguntini accepisse testatur. A. feria secunda post Cantate.
17. Mai.
Erzbischof Heinrich von Mainz nimmt Sigfried von Witgenstein gegen hundert MarkSilbers als Lehenmann an, belehnt denselben auf Wiederlosung mit dem Zehenten zu Falkeu-berg, und Sigfried verschreibt dem Erzstift Mainz auf den Witgensteinischen Gütern fünfzigPfund Hüller Gült, diese wieder als erzstiftische Lehen empfangend. G. Mittwochs nach demSonntag Cantate.
HO. Mai.
Ludwig der römische Kaiser giebt und eignet der Kapelle auf der Feste Stokkenfels, denHof ze Kepfenheim, die Mühle zu Ebenwisen , die Vogtei vf der Pfarr ze Chalmünz, und dieVogtei ze Distelhusen. G. ze Ingolstadt an Samstag vor Urbani. (c. S.)
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22. Mai.
Derselbe bestätigt dem Kloster zu Kaysheim das durch Eide bekräftigte Verheissen derGrafen Ludowig und Fridrich von Oetingen Landgrafen zu Eisass, dass selbe von den Güternund Leuten genannten Stiftes innerhalb der Grafschaft Oetingen keine Steuer, so wie auchkeinen Fridschatz mehr einheischen wollen, es wäre denn hinsichtlich des letztem dass derConvent oder dessen Leute die Grafen bitten würden sie zu schirmen. Den Grafen bleiben übri-