Ludwig und Friedrich die Grafen von Oetingen mit seinem Vetter Herzog Heinrich von Bayern :Der Krieg soll nur vier Wochen nach Aufkiindung des Friedens anheben; der Kaiser verheisstwährend der Dauer des Friedens seinen Oheimen den Herzogen zu Oesterreich nicht beizu-stehen ab gen Oesterreich oder gen Beheim auf den von Beheim ; begiebt sich einer seinerDiener in den Dienst der Herzoge von Oesterreich, den sollen sie vertreiben und enterben;würde der Friede zwischen den beiderseitigen Landen gestört, so soll der Schaden innerhalbacht Tagen ersetzt werden; geschieht es nicht, so soll der Herzog dem Kaiser gegen die Thäterhelfen; klagt der Kaiser Jemand des Friedensbruches an, so braucht er sich nicht damit zubegnügen dass der Beklagte es läugnet: der edle Mann Graf Heinrich von Ortenberg, Arnoldvon Maezzenhusen und Alhart von Frawnhofen sollen darüber einen Spruch fällen ; diesenFrieden haben beschworen nachfolgende Edelleute und Städte: Der edel Mann Graf Bertholt
von Graispach, und Marsteten genannt von Niffen, Heinrich v. Gumpenberg unser Vizthum inObern - Bayern, Marcjuart, Heinrich und Bertholt v. Sefelt, Johann von Cremon unser Hof-meister, Otto Griffe , Heinrich von Eysoltzried, Eberhard Schenk aus der Awe, Stephan vonSmiehen, Stephan von Gumpenberg, Ott Bientznawer, Heinrich der Hautzendorfer unser Vitztum,Ulrich von Parsberg; ferner die Städte Münichen, Ingolstadt und Wazzerburch. G. ze demGadern.