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1336.l6. April.
Ludowig römischer Kaiser verbietet des Gotteshauses zu Würzburg Liute, Dienstmannen,Amtleute und Bürger für sein Hofgericht zu laden, es wäre denn dass das B.echt versagtwürde. G. ze München des Eritags nach dem Suntage misericordia domini.
Derselbe ertheilt dem Erzbischöfe Otten ze Wirtzeburg auf Widerruf die Bewilligung, beimangelnden Regalien den Richtern und Amtleuten ohne Widerrede befehlen zu dürfen. Gebenze Mivnchen des Eritags nach dem Sunnentage Misericordia domini.
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Dietrich der Lupe Bürger zu Herrenberg und dessen Sohn Dietrich verkaufen dem PfaffenBurkart dem Kilchherrn von Altingen, genannt von Kilchhain, gesessen zu lloutenberg und demPfaffen Liupen dem Tiegan von Herrenberg ihren halben Hof im Naebringer-Bann und ihrenhalben Hof im Affesteter-Bann um 130 Pfund Heller minder eilf Schillinge Heller. G. an demnähsten Tinstag vor Sant Gerien tag. (c. 4. S.)
18. April.
Burggraf Johann von Nürnberg beauftragt Eberharten von Kulsheim und Purcharten Horauffden Streit svelcher zwischen Burcharten von Seckendorf und den Bürgern zu Leutershausen überdie Nutzung an dem Stritwerde entstanden zu untersuchen; er wurde mittlerweile von HerrnGottfrieden von Brauneck und Ludwigen von Hohenlohe dahin geschlichtet dass beide Theilegemeinschaftliche Nutzung haben sollten. G. Donnerstag vor Georgii.
21. April.
Graf Berchtold von Graispach von Marsteten genannt von Neyffen verkauft mit Willenseiner Hausfrau Eisbet von Truhendingen der Schwester Anna, der Abtissin und dem KlosterNieder Schönfeld die Purchmiill zu Markt Burckham um 200 Pfund gut. Haller. Zeugen: Hein-rich von Berg Vogt zu Graispach, Br. Conrat Glett von Kayshain, Heinrich der Maister zuSchönfeld. G. Sontag vor Sand Georgentag. M. B. XVI. 323t
22. April.
Benedicius Papa XII abbatissae et conventui monasterii in Vrawental donationes bonorumet privilegia confirmat. D. Avenione X. Kal. Maji pontificatus anno secundo.
24. April,
Wernher Abt des Kl. zu Wezzisprunen eignet dem Kl. Diessen die von Eberh. vonPfluck-dorf demselben verkaufte Hube zu Tannen. H. an S. Gorgentag.
2Ö. April.
Thomas der Freundsperger bekennt dass ihm von Herzog Heinrich von Bayern die VestenRosenheim und Trostberch verschrieben worden seyen für 14000 Pfd. Regensburger Pfg. mitwelcher der Herzog seine Gemahlin Reichgarte verricht. D. Landshut Freidtag nach Georg, (c. S.)
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Derselbe verspricht Herzog Heinrichen vou Bayern und dessen Gemahlin Frau Reichgard,nachdem er von ihnen die volle Zahlung von 14000 Pfd. Regensb. Pfg. werde erhalten haben,die Vesten Rosenheim und Trostberg zu übergeben, und sie mittlerweile mit guten Treuen zuhüten. G. ze Landshut, Freitag nach St. Jörgen-Tag.