1335.
pach rogat ut dilectum filium Wiclinum de Oeterhoven subdiaconum recipiant monachum. D.Avinione. V. Idus Junii Pontif. anno primo.
12. Juni.
Chunigunt Friedriche des Uppchofers Wittwe von Rot bekennt dass B. Nyclas von Re-gensburg ihr und ihren 2 Töchtern gegen Uebergabe des halben Urfars zu Erntenhofen und4 Tagwerk Wiesmads in dem Jrleich alle Lehen ihres verstorbenen Wirthes verliehen habe.G. ze Stauff Montag vor S. Veits Tag.
15. Juni.
Ulrich von Goetling verkauft an den Bruder Wilhelm, den Prior und den Convent zu demSchoental um 15 Pfund Reg. Pf. zwei Höfe datz der Oed als freies Eigen. Taidinger: Hans
von Geygant sein Schwager, Chunrat von Goetling, Alhrecht v. Liechtenek, und Johan vonPoemfling. G. an sand Feidstag. (c. 2. S.)
l6. Juni.
Ludwig von Hohenloch sagt die Stadt Rottenburg — Christen und Juden — der Bünd-nisse, Gült, und des Dienstes die sie ihm schuldig war von der Pfandschaft wegen , gesetzt vondem Reiche um 40 00 Pf. Hall, ledig und los. G. an dem nächsten Freitag nach S. VitsTage. (c. S.)
17. Juni.
Die Ratgeben der Stadt Augsburg erkennen in der Streitsache zwischen H. Ulrich dem BartKüster des Golteshauses ze S. Ulrich und Afra in Augsburg und der Frau Hyltgunt Schulerinn,Bürgerinn ze Augsburg, um einen Garten gelegen zwischen dem alten Spital und der Gasse,die gen S. Ulrichs Anger geht und zwei Häuser und Hofstatt in demselben Garten, dann umden Mülgarten zunächst bei der Wolfmühle gelegen , nach eingezogener Kundschaft dass derKüster die Frau an den genannten Guten nimmer irren und engen soll. Zeugen: Die erbernMannen Herr Berthold der Rämer, Chunrad der Algerhofer etc. G. an dem nähsten Sambztag nachsant Vytestag. (c. 2. S.) M. B. XXIII, Q9.
IQ. Juni.
Romunk von Berkhausen verkauft dem Kloster Seligenporten all sein Gut zu Berkhausenan die Ilofrait allein, für ein rechtes Eigen. Siegler: H. Liupold von Wolfstein. G, an derhl. Märtyrer Tag Gervasi und Prothasi. (c. S.)
20. Juni.
Auf Vermittelung Heinrich des Bischofs von Eichstett verzichten seine Brüder Cunrad derChringer und Ulrich, Peter, Balduin und Bartlmes die Schenken Yon Reicheneck auf ihre An-sprüche an die weiland — da sie noch nicht mündig waren — von ihrem Vater Cunrad unddessen Bruder Walther käuflich an das Kloster Engeltal gekommenen Höfe zu Weyer und zuSchupfF. G. ze Werdenvels an dem Ertag vor Sunwenden. (c. S.)
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Der Rath und die Gemeine der Stadt Straubing, nachdem die letztem gegen die von demHerzog Heinrich abgeordneten Vermittler ihrer Zwistigkeiten, nämlich den herzoglichen Hof-meister H. Ulrich von Leubelfing und den Vizthum H. Peter den Ekker etwie viel sich ver-gessen, daran dass sie sich bei deren Herberge besammet auch die Sturmglocke läuten Hessen,