Druckschrift 
7 : (Continuationis III) (1838) 1332 - 1343
Entstehung
Seite
27
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1332.

der pesten und wagsten von Helfenberch und Ernvela durch den Meister zu Pulnhofen in demSwaichof zu Helffenberch an jene Personen vertheilt werden, welchen ihr verstorbener VetterHerr Chunrad von Ernvels mit Raub und Prant, mit Steure und Vanchnuzze Scliaden zugefügthat. Sind selbe durchaus abgefunden, so soll das Kloster von jener Summe 8 Pfd. und da*Siechenhaus zu Regensburg 2 Pfd. Pf. erhalten. Sie schenken ferner unbedingt dem genanntenKloster ihren Hof zu Wilnhofen mit allen Einkünften und dem Gericht, jedoch vorbehaltlich de*grossen Gerichts. G. an sand Marteinstag. (c. 2 S.)

l6. Nov.

Ludwig der römische Kaiser bestätiget dem Kloster Benediktbeuern alle Rechte und Freiheitennamentlich dass dasselbe dem Kaiser ze Recht noch von Gewalt wegen nichts schuldig sey 2 uthun noch zu geben, weder mit Steuern, Diensten noch Wagenfuhren, denn was ihm mit Lieberzeigt wird. Zu dem verleiht der Kaiser demselben die besondere Gnade zu richten überLeut und Gut und alle Sachen, ausgenommen die drei welche zu Tod gehen, und zwar vondem wilden Graben über den Lengenberg, von da enhalb der Buchaw über den Budhberg inden Nagelbach, von diesem ostenhalben bis au den Planberg, von dem Planberg bis in dasOstergaden, von da in Gossenhoven, von Gossenhoven ostenhalben bis in die Murnaw, von derMurnaw in das Gebirg geheissen Weng und Osterleiten, von diesem Gebirg entrichtswegs überdas Lang Eck bis in die Rigel, von. den Rigeln in den Schranbach, von diesem bis an denValkenstein hie diesshalb der Isar bis auf das Feld gen Walgaw, von Walgau bis genPruggleins Laim, von diesem bis über den Forchenberg, von dem Forchenberg bis gegen Joch inden Kochelsee, von dem Kochelsee hinz gen Achpruk, von da bis auf die Rieder, von diesen auf denRainbis gen S. Iohansrain , von diesem bis gen Ponesberg, von dem Ponesberg bis in das Ausristfeld genNandasbuch und daselben über die Leusach herwieder in den wilden Graben. G. ze Münchenam Montag nach S. Marteins Tag. M. B. VII, 165 .

19. Nov.

Otto von Goldeck beurkundet dass er von allen Güttern des Domprobsts und des Kapitelszu Salzburg, und auch der Porbstei, und was immer von Gütern zum Kapitel gehört, wo csimmer gelegen ist, in dem Pirig und in dem Ensthal, worüber er als Vogt gesetzt ist, mehrnicht als von jedem Vierttheil alle Iahr einen halben Mutt Haber seines Kasten Maases undeine Henne als Vogtrecht fordern wolle^ und dass er eine Paint welche ihm der ErzbischofKonrad zu rechten Lehen verliehen, mit dessen Willen und Gunst dem Domprobst und demKapitel zum Seelgeräth gehe, welche Paint auf dem Puchberg gelegen ist, und zu dem Gut Puhel,das seiner Vorfahren Seelgeräth ist, gehören soll. G. zu Salzburg an sant Eisbethen Tag. (c. 2 S.)

22. Nov.

König Heinrich von Böhmen versetzt Gebharten dem Sebner für 93 Mark Fern, die erihm für Dienste und Reysen zu Kaiser Ludwig, zu Graf Iohann von Lüzelburg gen Nürn-berch, Pazzaw und Peheym etc. schuldig worden, Höfe zu Velturus , Patratsch und Solaer. G.Insprukk Sontag an S, Cecilien.

23. Not.'

Derselbe gestattet der Aebtissin Chunegunde und dem Convente zu Chiemsee die vomKloster jährlich- zu reichende, und von ihm an Cunrad den Zayzringer versetzte Wejngülte von

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