Watten — Wauters.
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ä'etuäos äossinsss ä'aprös natnre par ä,. IV. (350 iBlatter), auch: Urs ornamental ässiZirs ok IV.!Vergl. Goncourt, tlatal. rais. äs l'onvre ä'L.. IV,Par. 1876. Ein W.-Album kommt 1879 bei Fin-sterliu in München heraus. Vgl. L. Dnmont, An-toine W., 1867. Regnet.
Watten (Schoren, holl. Wadden), seichte Stellenan der niederländischen und deutschen Nordseeküste,welche sich von Harlingen in der niederländ. Prov.Friesland bis zum Blaavandshnk in Jütland zwi-schen dem Festlande n. der vorliegenden Jnselreihe ineiner Breite von 8—12 bin hinziehen und in ihrenmeisten Theilen zur Zeit der Ebbe vom Wasser freisind. Nur mit platten Fahrzeugen (Watteusahrer,Schmaks) kann man bei der Flnth über dieselbenfreifahren.
Wattcubach, Wilhelm, Philolog ».Histori-ker, geb. 22. Septbr. 1819 zu Ranzau, studirte seit1837 in Bonn, Göttingen und Berlin, wurde 1843Mitarbeiter für die Nonnmsnta dsrinanias lristo-rioa, für welche er 1847—49 in Wien und östcrr.Klöstern die Archive benutzte; 1851 habilitirte er sichals Privatdoccnt in Berlin, ging 1855 als Provin-zialarchivar nach Breslau, ward 1862 Professor derGeschichte in Heidelberg und 1872 in Berlin. Fürden Ooäsx äiploinatienv Lilosias gab er herausUrkunden des Klosters Czarnowanz, Berlin 1857;Urkunden des Klosters Nauden u. Himmelwitz, 1859;Das Formelbuch des Domherrn Arnold von Protzan,1862; Ls§istrnm 8t. IVenoslai, 1865; außerdemIlonnmenta Imbonsia, BreSl. 1861; u. schr. n. a.:Beiträge zur Gesch. der christlichen Kirche in Böh-men und Mähren, Wien 1849; Deutschlands Ge-schichtsqucllen im Mittelalter bis Mitte des 13.Jahrh. (Prcisschrift), Berl. 1858, 4. A. 1877; An-leitung zur griech. Paläographie, Lpz. 1867, 2. A.1872; Ninive und Babylon, Heidelb. 1868; EineFerienreisc nach Spanien u. Portugal, Berl. 1869;Die Siebenbürgcr Sachsen, Heidelberg 1870; DasSchriftwesen im Mittelalter, Lpz. 1871, 2. A. 1876 ;Gesch. des röm. Papstthums, Berl. 1876; Schrift-tafeln zur Gesch. der griech. Schrift, ebd. 1876. Lagai.
Wattenscheid, Stadt im Kreise Bochum despreuß. Regbez. Arnsberg, Station der Rhein, undder Berg.» Märk. Eisenbahn; Amtsgericht, höhereBürgerschule, höhere Töchterschule, Krankenhaus,Steinkohlenbergbau (Förderung im I. 1875 über18 Will. Ctr.), Lohgerberei, Dampfmühle, Wasser-leitung; 1875: 7956 Ew. (1850 nur 1336 Ew.).
Wattignies, 1) Dorf im Arrond. Avesnes desfranz. Dep. Nord, 9 bin von Manbenge, mit 230Ew. Hier 15. u. 16. Oct. 1793 Sieg der Franzo-sen unter General Jourdan über die Österreicherunter General Clcrfayt. 2 ) Flecken im Arrond. Lilledes Dep.Nord, 9 Icm vonLille; modernes gothischesSchloß, Fabrikation von Posamenticrwaarcn, Ci-chorie, landwirthschastlichen Maschinen, Seilerwaa-ren rc.; 1876: 961 Ew. (Gem. 2413).
Wattrelos, Ort im Arr. Lille des franz. Dep.Nord, am Espierre; Weberei, Färberei, Mühlen;1876: 4102 Ew. (Gem. 15,325).
Wattwciler , Stadt im Kreise Thann des deut-schen Regbez. Ober-Elsaß (Elsaß»Lothringen), amWaKgangebirge; mechanische Weberei, Mineralquellemit Badeanstalt; 1480 Ew. Hier 1634 siegreichesGefecht der Schweden gegen die Kaiserlichen.
Wat Tyler (d. i. Walther der Ziegeldecker), einBauer zu Dartford in Kent, führte den unter Ri-chard II. wegen der Besteuerung einer jeden Person,über 15 Jahr alt, mit 1 Schilling, ohne Rücksichtauf Einkommen od. Vermögen, 1381 ansgebroche-nen Bauernaufstand. Tyler führte die Bande nachLondon, wo dieselbe furchtbar wüthete u. vieleMord-thaten an hochgestellte Personen beging. Der jungeRichard II. mit seinen Getreuen warf sich jedoch 15.Juni den Aufrührern in Smithfield muthig entge-gen. W. T. wurde bei dieser Gelegenheit erstochen,n. nach seinem Tode sofortige Ruhe hergestellt, s. u.England, Gesch. Steuer.
Watvögel, s. Sumpfvögel.
Watzdorf, Christian Bernhard von, groß-herzogl. sachscn-weimarischer Staatsmmister, geb.12. Decbr. 1804 zu Berga bei Weida, besuchte bis1823 das Gymnasium in Altenburg, studirte bis1827 die Rechtswissenschaften in Leipzig, wurde dannAuditor und 1830 Rath bei dem Öberhofgericht inLeipzig, 1833 Kriegsgerichtsrath in Dresden und1835 AppellationsgerichtSrath in Zwickau; 1840kehrteeralsOberappellationsgerichtsrath nach Dres-den zurück u. trat im Decbr. d. I. als Ministcrial-rath, in das Gesammtministcrium; 1843 verließ erden königl. sächs. Staatsdienst n. trat in,das groß-herzoglich weimarische Ministerium als Staatsmini-ster u. Chef der Departements des Auswärtigen u.der Justiz. Im Frühjahr 1849 wurde er vomReichsvsrweser als Reichscommissar nach Dresdengeschickt, um Sachsen zu beruhigen; beim ErfurterReichstag war er Vicepräsidcnt des Staatenhansesu. nahm dann Theil an den Dresdener Conferenzen.Seit Milte 1850 war er Thef des weimarischen Mi-nisteriums und führte dabei die Departements desÄußern, des großherzogl. Hauses u. des Innern ineiner nach allen Seiten hin gemäßigt liberalen Weise.Er st. 15. Sept. 1870 in Weimar.
Watzman, 2740 m hoher, schneebedeckter Berg-gipfel der Salzburger Alpen, am Königssee, südwestl.von Berchtesgaden im bayer. Regbez. Öberbayern;hat zwei Spitzen (Großer und Kleiner W.), welchedurch einen breiten Sattel (W-scharte) verbnndensind.
Wau (Gclbkraut), Stengeln. Kraut vonRsssäaIntoola (s. d.) enthält einen gelben Farbstoff das Lu-teolin (s. d.). Er wird zum Färben benutzt, der besteW. ist der französische. Die Pflanzen werden, sowieder Samen reif ist abgefchnitten, getrocknet und inBündeln in den Handel gebracht. Guter W. mußdünnstielig, blättcrreich n. von gelber od. gelbgrünerFarbe sein. Der künstlich angebaute ist besser alsder wildwachsende. Jungck.
Waukegan, Stadt im Lake-County des nord-amerikan. Unionsstaates Illinois am Michigan-See,Eisenbahnstation, lebhafter Handel; 5014 Ew.
Wankesha, County im Nordamerika». Unions-staate Wisconsin,43- n. Br.,88"W.L.; 28,214 Ew.;mit Hanptort gleichen Namens; Eisenbahnstation;3877 Einw.
Wauters, Charles Angustin, namhafterbelgischer Historien-und Genremaler, geb. 1812 zuBoom in der Provinz Antwerpen, gestorben 9. No-vember 1869 in Mecheln; bildete sich auf den Aka-demien in Mecheln und Antwerpen, stand einigeZeit der Kunstakademie in Mecheln als Dircctor vor,siedelte aber später nach Brüssel über. Er malte