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Schluß.
verblieb. Am 22. Januar wurden Beide in Versailles vom deutschenKaiser und dem Kronprinzen empfangen, um über die Friedens-präliminarien zu unterhandeln, deren hauptsächlichste Punkte folgendewaren:
Elsaß und Deutsch-Lothringen werden dem deutschen Reiche ein-verleibt. — Frankreich zahlt 5 Milliarden Francs (über 1300 MillionenThaler) Kriegskosten.
Die Zahlung dieser zu 5 verzinslichen Summe geschieht inRaten von je einer halben Milliarde, deren letzte am 2. März 1874fällig ist. Nach jeder Ratenzahlung räumen die deutschen Vesatzungs-truppen. deren Unterhalt auf Kosten der französischen Negierung ge-schieht, einen entsprechenden Gebiets-theil Frankreichs. Unmittelbar nacherfolgter Annahme der Prälimina-rien durch die Nationalversammlungwerden die am linken Seineufer be-legenen Forts der französischen Mi-litärverwaltung zurückgegeben.
Thiers wandte seine ganze Be-redsamkeit auf, diese gerechten For-derungen zu beschneiden, schwer nurfügte er sich in die Abtretung fran-zösischer Gebietstheile und ganz be-sonders schmerzlich war ihm der Verlust der Festung Metz, deren Schlei-fung er dem unbeugsamen deutschen Bundeskanzler vergeblich anbot.Alles, was der französische Staatsmann erlangte, war die Rückgabeder Festung Belfort, die zwar viel deutsches Blut gekostet hatte, fürden Fall eines neuen Krieges mit Frankreich aber leicht unschädlich ge-macht werden kann.
Während die Nationalversammlung in Bordeaux über die Annahmeoder Verwerfung der von Thiers vorgelegten Friedensbedingungen be-rieth, hatte der Waffenstillstand bereits eine Verlängerung erfahrenmüssen, und als der Termin wiederum abgelaufen war und die fran-zösische Regierung um eine neue Verlängerung nachsuchte, wurde ihrdieselbe nur unter der Bedingung zugestanden, daß bis zur erfolgten
Wters.