Schluß.
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Annahme der Präliminarien ein Theil der Hauptstadt durch deutscheTruppen besetzt werde. Der Einzug in Paris konnte den glänzendenWasfenthaten der deutschen Heere kein neues Lorbeerblatt hinzufügen,ebenso wäre eine Occupation der Stadt ans die Dauer keine dankbareAusgabe gewesen, denn sicher hätten sich, wie auch spätere Ereignissebestätigten, die deutschen Besatznngstruppen über kurz oder lang in dieNothwendigkeit versetzt gesehen, bei den gänzlich zerrütteten innern Zu-ständen der Metropole, der Gährung in den niedern Volksklassen undder Ohnmacht der französischen Regierung, gegen die drohende Pöbel-herrschaft einzuschreiten.
Man hatte aus diesen Gründen und um der besiegten Hauptstadtihre Niederlage nicht noch tiefer empfinden zu lassen, deutscherseits voneinem Einzuge der Truppen abgesehen. Als jedoch diese Mäßigungdie unverbesserlichen Pariser zu höhnischen Herausforderungen ermuthigte,fand es das deutsche Hauptquartier an der Zeit, wenigstens durch einevorübergehende Occupation der „heiligen, unantastbaren Weltseele"den Beweis zu liefern, daß die von den Parisern angezweiselte Machtin der That vorhanden sei. So wurde der 1. März zum Einzuge indie übermüthige Seinestadt bestimmt und hierzu Truppentheile des 6.und 11. Corps, sowie das 2. bayerische Corps, in der Gesammtstärkevon 30,000 Mann, commandirt.'
Nachdem der Kaiser bei Longchamps eine Heerschau über dieseTrilppen gehalten hatte, rückten dieselben, unter dem Commando desGenerals von Kamele, Mittags aus drei verschiedenen Wegen durchdas Boulogner Gehölz vor den Arc-de-Triomphe, wo sie sich zum Ein-marsch in die Champs-Elisöes vereinigten. Unter den schmetterndenKlängen der Regimentsmusiken zogen die sieggekrönten deutschen Kriegerdurch die von Napoleon dem. Ersten angelegte Siegesstraße bis in dasHerz der Hauptstadt, die Tuilerieu, während einige der herbeigeströmtenNeugierigen ihrer Wuth durch kindische Demonstrationen Lust zu machensuchten. Die Truppen bezogen in dem Jndustriepalast, den elysäischenFeldern, theils in öffentlichen, theils in Privathäusern, Quartiere.Inzwischen hatte sich die Nationalversammlung in Bordeaux beeilt, denihr vorliegenden Friedenspräliminarien mit 546 gegen 107 Stimmenihre Genehmigung zu ertheilen, und so erfolgte am Vormittag des