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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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379
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Manteufsel's Operationen gegen Bourbaki und Garibaldi rc. 379

1. Februar von der pommer'schen Brigade du Drossel angegriffen, ausder Stadt geworfen und bis auf den Paß la Cluse verfolgt. Zweidiesen Paß beherrschende Forts, von denen der Feind ein heftigesGeschütz- und Mitrailleusenfeuer herabsandte, vermochten das weitereVordringen der Pommern wohl einige Stunden zu hindern, nach hart-näckigem Kampfe jedoch war am Abend der Straßenknoten und zugleich4000 französische Gefangene nebst einer ungeheuren Menge von Kriegs-vorräthen in ihrem Besitz. General von Manteuffel, welcher amNachmittag des 1. Februar sein Hauptquartier in Pontarlier genommenhatte, dirigirte das 2. und 7. Corps und die Brigade von der Goltzgegen die Linie ArboisLons-le-Saulnier, um in den südlichen Theilendes Juradepartements mit den dorthin entkommenen Resten der Bour-baki'schen Armee vollends aufzuräumen. Innerhalb weniger Tage warauch diese Aufgabe gelöst, welche besonders für das 2. Corps sehr aus-giebige Resultate mit sich brachte, denn dasselbe machte dabei noch eineansehnliche Zahl Gefangener und erbeutete 9 Geschütze und eine MengeFahrzeuge.

Die nur 14tägigen Operationen Manteufsel's waren, bei verhält-nißmäßig sehr geringem Verluste, von einem überraschenden Erfolgebegleitet gewesen. Dem 2. und 7. Corps allein waren 15,000 MannGefangene, 2 Fahnen, 28 Geschütze und Mitrailleusen und ungeheureVorräthe an Kriegs- und Verpflegungsmaterial in die Hände gefallen.Ifnd besser noch als ein neuer Zuwachs zu den Hunderttausenden vonGefangenen, welche bereits die deutschen Festungen füllten, war dieVerdrängung der feindlichen Hauptmacht auf das Gebiet eines fremdenStaates, welchem die Sorge für ihre Ernährung und Verpflegungüberlassen blieb und dadurch gleichzeitig Gelegenheit geboten wurde,seine so oft bekundeten Sympathien für die französische Nation zu be-thätigen.

Groß aber war die Anstrengung und der Opfermuth der herrlichendeutschen Truppen gewesen, die solches zu Stande gebracht hatten.Durch die in das rauhe Wintergewand gehüllten Gebirge der Ested'Or und des Jura mußten sie sich in mühseligen Märschen Bahnbrechen, bald durch fußhohen Schnee watend, bald auf glattgefrorenenWegen schreitend, vorüber oft an Abhängen, wo alle Kraft der Pferde