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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Mantmffel's Operationen gegen Bourbaki und Garibaldi rc. 377

lang gegen Süden zn marschiren. Manteuffel beschloß daher, demFeinde entweder eine Schlacht aufznnöthigen, oder ihn über die Grenzein die den Franzosen so innig befreundete gastliche Schweiz hinüber-zudrängen. Sofort ließ Manteuffel seine sammtlichen Corps in con-centrischem Aufmarsch auf Pontarlier vorrücken, eine Meile von derschweizer Grenze, wo, wie er wußte, das Gros der Bourbaki'schen Armeeanzutreffen war.

Das 7. Armeecorps, bei Besanyon von zwei badischen Brigadenabgelöst, nahm feine Aufstellung zwischen Levier und St. Gorgon;rechts davon schob sich die Brigade von der Goltz über Arbois undPont d'Hsrp auf Villeneuve; dieser zunächst marschirte das 2. Corps,welches zuletzt im Juradepartement operirt hatte, von Süden her überFrasne heran, ein Detachement zur Besetzung des Gebirgspasses beiles Manches zurücklassend. Vom äußersten Nordosten rückte das De-tachement Dobschütz auf Monteau vor, und von Norden schob sichüber Gorgon die Schmeling'sche Division zwischen Dobschütz und das7. Armeecorps.

Am Nachmittag des 29. Januar traf die Avantgarde der 14. Di-vision bei den Dörfern Chaffois und Sombacourt, etwa eine Meilevor Pontarlier, auf die letzten Marschcolonnen des Feindes, und warfsie nach heftigem Gefecht aus beiden Orten auf Pontarlier zurück, beiwelcher Affaire die Franzosen 17 Geschütze und 5000 Gefangene,worunter 2 Generale, zurückließen. Am 1. Februar Mittags war derAüfmarsch der Armee Manteuffel's so weit vollendet, daß rings umPontarlier die Avantgarden zum Angriff bereitstanden.

Aber die Armee Bourbaki's befand sich bereits im Zustande derAuflösung und vermochte einen letzten ernsten Kampf nicht mehr auf-zunehmen. Die Zerrüttung des Heeres und die ungerechten Vorwürfeund Anschuldigungen des hirnverbrannten Dictators Gambetta hattenden bedauerungswürdigen Bourbaki bis zur Verzweiflung getrieben,und der ehemalige General der Kaifergarde, einst der populärste Offi-zier der französischen Armee, war in einen Gemüthszustand versetztworden, in welchem er Hand an sein Leben legte. Er lag schwer ver-wundet in Besan^on darnieder und an seiner Stelle führte GeneralClinchant den Oberbefehl. Vergebens hatte dieser versucht, durch allerlei