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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Paris bis zur Capitulation.

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bayerische welche gegen die Südseite feuerten, hatten ihre Stellungauf dem am 19. September eroberten Plateau von Moulin-la-Tourgenommen, vier Batterien befanden sich im Schloß Meudon, einer Be-sitzung des Prinzen Napoleon.

Das Bombardement auf dieser Seite galt nicht nur den Forts,die bereits im 14. Capitel näher beschrieben worden sind, sondern auchden neuen weiter vorgeschobenen Befestigungen, durch welche Trochu- während der Einschließung die südliche Vertheidigungslinie noch ver-stärkt hatte. In ähnlicher Weise, wie der Angriff aus die Ostseite erstnach Bekämpfung der feindlichen Position auf dem Mont Avron be-ginnen konnte, mußten auch hier erst die neu errichteten Verschanzungenunter Feuer genommen werden. Namentlich war dies mit den FortsBicstre und Jvry der Fall, von denen das erstere bei Villejuif ein vor-geschobenes Vertheidigungswerk besaß, das letztere im Südwesten derStadtenceinte, wo die Seine wieder aus Paris tritt, durch die Positiondes Point-du-jour verstärkt worden war.

Gegen diese Verschanzungen, wie gegen die Kanonenboote auf derSeine war ein Theil der deutschen Batterien gerichtet, ein anderer Theilderselben dagegen nahm die Forts Montrouge, Jssy und Vanvres unterdirectes Feuer, von denen die letzteren beiden am 6. Januar zeitweiligverstummten. Da die Batterien auf der Südseite gleich nach Beginnihrer Thätigkeit an verschiedenen wichtigen Stellen ein gutes Stückweiter vorgerückt werden konnten, so wurde nicht nur der Erfolg gegendie befestigten Werke bedeutend gesteigert, sondern es konnten nun auchdie 9000 bis 10,000 Schritt weit tragenden Geschütze gegen die Haupt-stadt selbst gerichtet werden. Die deutschen Granaten bestrichen das ganzeausgedehnte Stadtgebiet am linken Seineuser, namentlich fielen dieBomben in die Stadtviertel der Invaliden, Vaugirard, Grenelle, sowiein die Vorstädte St. Germain und St. Jacques, deren Bewohner ihreHäuser verlassen und in die nördlichen Stadttheile flüchten mußten.Auch während der Nacht wurde, obgleich in längeren Zwischenräumen,das Bombardement fortgesetzt. Aufsteigende Leuchtkugeln streueten zu-üächst ihr Licht über das feindliche Terrain, und rasch hinter ihnenkamen die Granaten gesaus't. Es war ein schauerlich schöner Anblick,wenn über dem stolzen Seinebabel der röthliche Schein ausgebrochener