Die Räumung und Wiedereinnahme von Orleans/
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^nd Köratry. Der Letztere nämlich hatte sein Ministerportefeuille mit°ern Degen vertauscht und im Westen Frankreichs ein selbständiges^orps gebildet, welches im Verein mit der Loirearmee operiren sollte.
Es unterliegt keinem Zweifel, daß die von der französischen Ne-uerung mit Versailles eingeleiteten Waffenstillstandsunterhandlungen^Ur ein Mittel waren, um Zeit zur Organisirung und Aufstellung der^oirearmee zu gewinnen.
Dieser imposanten französischen Truppenmacht stand vorläufig nur^vn der Tann mit seinem kaum noch 20,000 Mann starken CorpsUgenüber, während die ihm beigegebene 22. preußische Division noch^hartres besetzt hielt, und die 2. und 4. Cavallerie - Division zwischenOrleans und Chartres die Verbindung vermittelte. General von der^ann war bereits in den ersten Novembertagen durch Kundschafter und^avallerie-Recognoscirungen von den Bewegungen des weitüberlegenenlindes unterrichtet. Der Letztere hatte sich südöstlich von Orleans^Ncentrirt, hierauf in westlicher Richtung einen Flankenmarsch aus-Umhrt und war bei Beaugency, 4 Meilen westlich von Orleans, über
Loire gegangen. Südwestlich von Beaugency liegt Mer, etwa 4feilen weiter nach Nordwesten Morse und in der Mitte zwischen beiden^len Marchenoir, hinter dem gleichnamigen Walde. Dieser ganze^schnitt war stark vom Feinde besetzt und wie eingehende Meldungen^ 8. November ergaben, stand derselbe im Begriff, über Coulmiers
^rzurücken.
Da sich aus diesen Bewegungen die Absicht, im Rücken der BayernGraden Wegs aus Paris zu marschiren und dieselben abzuschneiden,Gütlich erkennen ließ, so brach von der Tann am Abend des 8. No-rder von Orleans auf, drei Bataillone zum Schutze seiner Ver-ödeten und Kranken daselbst zurücklassend, und ging den Franzosen^gegen.
Am andern Morgen schon traf seine Cavallerie jenseits Coulmiers^ die Vortruppen des Feindes, welcher im Laufe des Vormittags^ ^ der Linie Coulmiers - Huisseau aufgestellten Bayern mit großer
Macht angriff. Die Franzosen bestanden fast durchgehends ansh.^truppen und führten nach und nach 120 Geschütze ins Gefecht,^ meist aus den Arsenalen von Marseille und Toulouse herbei-