XIX.
Die Räumung und Wiedereinnahme von Orleans.
Die riesigen Anstrengungen, welche die französische Regierung, undin erster Reihe der unermüdliche Gambetta, zum Entsätze der Haup^stadt machte, wandten sich ganz besonders der Loirearmee zu, die na^lihrer ersten Niederlage fortwährend verstärkt und bei Bourges undRevers, dem Mittelpunkte Frankreichs, concentrirt wurde. Von Lpo^wurden Haupttheile der dort gebildeten Armee herangezogen, hierzustießen Marschregimenter aus den westlichen Provinzen, Freicorps an^der Vendse, Mobilgarden und Franctireurs aus dem Süden, undin Algier noch an Zuaven, Zephirs und Chasseurs aufzutreibenwas die Festungen und die Marine'an Geschützen und Bedienung^Mannschaften noch zu liefern vermochten, — das wurde mit jen^Truppentheilen vereint, so daß die Loirearmee in den erstenvembertagen zu einer Waffenmacht von etwa 150,000 Mann ang^wachsen war.
An Stelle des hochbetagten Generals la Motterouge, den wir fdden ersten Kämpfen an der Loire unterliegen sahen, hatte GambettaAurelles de Paladine einen jüngeren General zum Oberbesehlshab^eingesetzt, welcher der preußischen Kriegsführung manchen Vortheil u'"gelauscht hatte und vielleicht der befähigste französische Offizierwenn er auch sein Vaterland nicht retten konnte. Die unter seiu^Oberbefehl gestellten Truppen umfaßten die Corps 15 bis 21 unt^den Generalen Pallitzres, Chanzy, Durieux, Bourbaki, Barral, CroUZ^