Zwischen Straßburg und Dijon.
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die rechte Flanke der Unsrigen wandte, von Truppentheilen des 2. Gre-nadierregiments total auseinandergesprengt wurde.
Die Brigade Keller hatte nicht mit in den Kampf eingreifen können;sie traf erst später auf dem Gefechtsfelde ein, nachdem sie einen Ge-waltmarsch von 10 Stunden zurückgelegt hatte. Nach der Rücknahmeder Infanterie eröffneten 36 Geschütze ein starkes Bombardement aufDijon, ans welchem bald sieben Feuerfäulen emporstiegen, und stelltenes erst bei völlig eingetretener Dunkelheit ein.
Während der Nacht ließ Beper durch Pionniere und Infanterie dieEisenbahnen und Telegraphenleitungen nach Lyon und Auxonne zer-stören, der Municipalität von Dijon aber durch eine Deputation dieEapitulation anbieten, aus welche deutscherseits, da die Bürgerschaftdem Kampfe fern geblieben war, unter milden Bedingungen eingegangenwurde. Noch in derselben Nacht räumten die französischen Truppendie Stadt, und in der Mittagsstunde des 31. October rückte GeneralBeyer an der Spitze der beiden badischen Brigaden ein. Die Bürger-schaft benahm sich in sehr entgegenkommender Weise gegen die deutschenDruppen, welche die Gefallenen, Freund wie Feind, und darunter auchden französischen Kommandanten, Oberst Fanconay, mit allen militäri-schen Ehren bestatteten.
Dijon, ehemals die Hauptstadt des Herzogthums Burgund, jetztdes Departements Este d'Or, liegt an dem Flüßchen Ouche, welches nochsunerhalb der Stadt den Suzon aufnimmt, und zählt 40,000 Ein-wohner. Die große Straße von Paris nach Genf und die Eisenbahn*wn Paris nach Lyon führt hier vorüber, und die Gegend ist reich anWeinbergen, welche vortreffliche Weinsorten und namentlich den be-Ehmten Burgunder liefern. Mit der Einnahme dieser Stadt trat für^ws Corps des Generals Werder vorläufig ein Ruhepunkt ein. Bis
kleine Banden, welche dann und wann auf einzelne Feldwachenschossen oder eine Feldpost überfielen, war das ganze Land von denVogesen bis zum Jura von den größeren Schaaren der Franctireurs^d Mobilgarden gesäubert. Der Bogen, welcher sich von Dijon nörd-?ch nach der Saone-Quelle bei Darney und von dort über die südlichenVogesen bis an den Jura zieht, war durch die Stellung des 14. Armee-wrps, welches am 2. November auch wieder Vesoul besetzte, vollständig