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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Zwischen Straßburg und Dijon.

von ihren verschiedenen Standorten auf. Fast ohne Unterbrechungströmte der Regen, so daß bei dem ohnehin sehr lehmigen Boden derVormarsch nicht wenig erschwert wurde. Mit der Meldung von dererfolgten Räumung Dijons hatte es allerdings seine Richtigkeit gehabt.

Aber der republikanische Präfect hatte den Pöbel fanatisirt und dieserdie Behörde gezwungen, zur Vertheidigung der Stadt die National-garde zu bewaffnen und die abgezogenen Truppen aus Beaune, Auxonneund Langres wieder zurückzurufen. Die Brigade des Prinzen Wilhelmwurde daher, als sie die Gegend von Dijon erreichte, von dem heftigenFeuer des Feindes empfangen, der die östlich von der Stadt gelegenenHöhen besetzt hatte. Es kam zum Kampfe, zunächst bei dem auf einerAnhöhe gelegenen Dorfe St. Apollinaire. Trotz hartnäckigen Wider-standes im Orte selbst und den angrenzenden Weinbergen wurde derFeind vom 1. Leibgrenadierregiment von den Höhen herabgeworfen undgegen die Vorstädte St. Nicolas und St. Pierre gedrängt. In denvor diesen Vorstädten liegenden zahlreichen großen Gehöften, welchevon steinernen Mauern umgeben sind und dem Feinde eine günstigeVertheidigungsstellung boten, setzte sich der Kamps fort. Auch hiermußten die Franzosen den tapfern badischen Grenadieren weichen, undnun richtete sich der Angriff gegen die Vorstädte selbst. Der hier undin den andern ärmeren Stadttheilen wohnende Pöbel, worunter auch ^fanatische Weiber, nahm an der Vertheidigung Theil. Von den Bar-rikaden, aus den Häusern und sogar auch aus denjenigen, welche das ,rothe Kreuz der Neutralitätsflagge als Spitäler bezeichnete, drang den 'heldenmüthig vorstürmenden Truppen ein mörderischer Kugelregen ent- ,gegen. Die vollständige Einnahme der sehr vertheidigungsfahigeNPosition konnte nur mit schweren Verlusten erkauft werden, und da dieArtillerie, welche auf den östlichen Höhen zu beiden Seiten der Chausseenach Gray aufgesahren war, nicht in das Gefecht eingreisen konnte,weil sie sonst die eignen Leute gefährdet hätte, so gebot General vonBeyer dem weiteren Vordringen Halt, um am nächsten Morgen durchein energisches Bombardement den feindlichen Widerstand zu brecheü-Ihre Verwundeten und Todten mit sich nehmend, gaben die Grenadiere ^Schritt um Schritt ihre eroberten Positionen wieder auf, wobei erNfeindliches Bataillon, welches soeben von Langres eintraf und sich geg^