Zwischen Straßburg und Dijon.
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Welte sich indessen noch einmal bei Auxon-dessus und Chatillon-le-Ducknd ließ auf den Höhen bei letzterem Orte seine Artillerie, aus Ge-schützen fast jeden Calibers zusammengesetzt, etagenförnrig ausfahren undgegen die vordringenden Truppen feuern.
Es erfolgte nun ein vereinigtes Vorgehen von Truppentheilensammtlicher drei Colonnen und der ihnen als Reserve gefolgten preu-ßischen Brigade von der Goltz. Von der Degenfeld'schen Colonne,Welche Cussey inne hatte, rückte ein Bataillon im Verein mit Truppeniwr Brigade von der Goltz gegen Chatillon-le-Duc, von wo der Feindkach den Höhen zurückgedrängt und zur Einstellung seines Artillerie-seuers gezwungen wurde. Zwei andere Degenseld'sche Bataillone nebstArtillerie griffen, unterstützt von einem Bataillon der Brigade desPrinzen Wilhelm, das Dorf Auxon-dessus an, welches mit ein-^rechender Dunkelheit im Flammenschein seiner brennenden Häuser ge-kommen wurde.
Der geschlagene Feind, zwei Divisionen stark, zog sich auf BesanqonZurück. Die Belagerung dieser Festung lag weder im Plane Werders,Koch war hierzu sein Corps stark genug. Er dirigirte seine Haupt-kracht am 24. October in nordwestlicher Richtung auf Grap, um nachEwem neuen Angriffsobject auszuschaueu, und schob die Colonne desPrinzen Wilhelm noch weiter westlich gegen Mirebeau vor. Dieselbe^af unterwegs auf einzelne Abtheilungen von Linientruppen aus derlegend von Dijon und auf Banden bewaffneter Bauern, welche derwrigen Ansicht waren, die Deutschen seien bei Besan^on geschlagenworden und jetzt im vollen Rückzuge begriffen. Der Feind wurde unterWegnahme von Beute und Gefangenen überall zersprengt und gegen^rjon geworfen, und am 27. October besetzte Prinz Wilhelm Mirebeau^kd sandte seine Vorposten gegen Dijon vor. Als General v. Werderw Meldung erhielt, daß Letzteres vom Feinde geräumt worden war,.kknftragte er den badischen Divisionsgeneral von Beyer, die reiche, inbßr fruchtbarer Gegend gelegene Stadt auf einige Tage zu besetzen^kd währenddem daselbst Requisitionen vorznnehmen. Zur Ausführungwses Unternehmens wurden die Brigaden Prinz Wilhelm und Keller^üimmt, welche letztere in Talmay, 1^2 Meilen südöstlich von Mirebeau^ktonnirte. Beide Brigaden brachen in der Frühe des 30. October