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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Belagerung und Fall von Straßburg.

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^Mern Dankgottesdienste in die protestantische Kirche verfügte. AmZugänge derselben empfing ihn die Straßburger Geistlichkeit und eineDeputation der Bürgerschaft mit einer vom Consistorialpräsidenten^raun gehaltenen Ansprache. Auf die letztere erwiederte der General,^ man deutscherseits nur mit schwerem Herzen das Unglück über^traßburg verhängt habe, welches eine Belagerung mit sich bringt,^üd Alles aufbieten werde, um die geschlagenen Wunden möglichst wie-^ zu heilen, wogegen man aber von der Bürgerschaft erwarte, daß^ Unordnungen und Widersetzlichkeiten der Bevölkerung entschieden^tgegentreten werde. Dann begann der Gottesdienst durch den Di-^stonsprediger der Gardelandwehr Frommel, dessen von patriotischem^iste getragene Predigt der Größe des Ereignisses würdig war.

Der Fall Straßburgs war deutscherseits mit einem Verluste von06 Todten und Verwundeten, worunter 43 Offiziere, erkauft worden.

Beutestücken überlieferte die Festung 1250 Bronzekanonen, 12,000^assepots, 6000 Centner Munitionsvorräthe, 1843 Pferde, 50 Loco-^tiven und 10 Millionen Francs Staatsgelder und Depositen.

Die Zahl der Geschütze, welche nach und nach in die Belagerung^gegriffen hatten, betrug im Ganzen 241, worunter hundertachtund-^nfzig 24-, 12-, und 6-Pfünder, 2 Riesenmörser und einundachtzigbis 60pfündige Mörser. Außer den preußischen und badischenEerien nahmen 2 württembergische und 2 bayerische Festungsbatterien^ der Beschießung Theil, während welcher im Ganzen 193,722 SchußWurf auf Stadt und Festung abgegeben wurden.

^ Die Zerstörungen, welche sich dem Auge der nunmehrigen Herren^ Stadt und Festung darboten, übertrafen ihre eigenen Erwartungen,^stlonen 11 und 12 waren derart in Trümmer geschossen, daßDtühe kostete, zu ihnen zu gelangen. Die Citadelle und die En-HEe, in formlose Steinhaufen verwandelt, hatten das Aussehen bran-. der Meereswogen. Das war die erfreuliche Seite, an der einHuches Soldatenherz wohl seine Lust haben konnte, die Zerstö-gen aber in der von Qualm und Brandgeruch erfüllten Stadt selbsthcitt ^ MEeid mit der hart getroffenen Bevölkerung erwecken. Manöet ^ ^ eingestürzten Mauern für die Spuren eines furchtbaren Erd-^ nehmen können. Am ärgsten hatte die der Hauptangriffs front