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Belagerung und Fall von StraßLurg.
und röther erglühete der Himmel, gefärbt von dem Flammenschein derBrände und zauberisch erhellt durch die massenhaft aussteigenden Brandtraketen und durch die spielenden goldigen Bälle, welche aus 26 Mörsesgeschleudert wurden.
Am 26. August begab sich der Bischof von Straßburg nach deinHauptquartier in Mundolsheim und verlangte, daß man die Stadt llstiFeindseligkeiten verschonen und die letzteren auf die Festungswerke undderen Besatzung einschränken möge. Man sagte ihm dies unter d^Bedingung zu, daß General Nhrich sich zu ernstlichen Unterhandlung^geneigt zeige, und stellte das Bombardement bis Mittags 12 Uhr eichDa mit dieser Stunde die Frist verstrichen war, welche man dem Bischteingeräumt hatte, um seinen Einfluß aus die Bürgerschaft geltend chmachen und durch diese aus den Gouverneur zu wirken, ohne daß schein Erfolg gezeigt hätte, so wurde das Bombardement wieder allstgenommen und bis znm nächsten Tage fortgesetzt.
Noth und Schrecken stiegen in Straßburg in immer höherem Grad§'Am Münsterplatze, in der Nationalvorstadt, der Kronburger- und Stelltstraße brannten eine Menge Häuser nieder und noch mehr wurdendurch ernste Beschädigungen dem Einsturz nahe gebracht. Diepiers waren unermüdlich im Löschen der Brände, da aber die Fell^faulen den Belagerern als Zielpunkte dienten, so war der Dienst ^Feuerwehrmannschaften mit der höchsten Lebensgefahr verknüpft ü>nviele von ihnen wurden verwundet, nicht wenige getödtet.
Fast ohne Aushören regneten die Kugeln in die Stadt, trafen vie ^Bürger, Weiber und Kinder und schlugen in die sich mehrenden Leichsbegängnisse ein, um Leidtragende selbst zu Leichen zu machen. ^geradezu unbewohnbar gewordenen Vorstädte waren von Mensch^gänzlich verlassen, und in der innern Stadt durfte sich der Verkehr aden Straßen nur auf das Nothdürstigste beschränken. Die Geistlidstdispensirten vom Besuche der Kirchen, und die Dienstmädchen weigertsich, die Bedürfnisse des Haushalts herbeizuholen, so daß diefrauen sich selbst auf den Weg machen mußten.
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Seit dem 13. August konnte die Stadt nicht mehr durch Gasleuchtet werden; statt dessen hingen au allen Stockwerken der H"lllkleine Laternen mit flackernden Lichtern, die nur einen um so trüb^
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