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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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159
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Belagerung und Fall von Straßburg.

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Eindruck machten. In den Straßen liefen ledige Pferde umher, welchedurch den Einsturz ihrer Ställe frei geworden waren und dann in denLeitungen ausgeschrieben wurden. Es wurden strenge Verordnungen^othwendig, wonach alle Hausthüren offen gelassen werden mußten, da- die Vorübergehenden vor den Geschossen schnell Zuflucht finden^>er die Pompiers zum Löschen der Brände ohne Hinderniß in dasOffnere der Häuser gelangen konnten. Diese Gelegenheit wurde von^elen Individuen der untersten Klasse und sogar auch von Soldaten.Mutzt, die frechsten Diebstähle auszuführen, so übermächtig warM ihnen, trotz des furchtbaren Ernstes der Lage, noch immer die^ubgier.

Groß war die Zahl Derer, welche mit den eingeäscherten Häusern^re Habe, ihr Obdach verloren hatten. In den noch unversehrt ge-gebenen oder weniger gefährdeten Straßen drängten sie sich in Zim-^ern und Kellern zusammen, viele auch flüchteten sich auf den schmalenfischen dem Kanal und dem Walle hinlausenden Streifen Land, um^4 von Brettern, Hausgeräthen und Ziegelsteinen niedrige Hütten zusichten, denen die Kanalmauer als Stützpunkt und Schutz gegen dieschosse diente. Hier wohnten, im engen Raum zusammengepfercht,^Milien, denen früher prächtige Häuser zur Verfügung gestandenhatten; von allen Genüssen und Bequemlichkeiten des Lebens verwöhnt,^ sich ihnen bis dahin nur von seiner heitersten Seite gezeigt hatte,Werten sie jetzt aus schmutzigem Stroh und dankten Gott, wenn ihnenMigstens das nackte Leben erhalten blieb.

Am 26. August wurde im Hauptquartier der Entschluß gefaßt,^ Mßburg förmlich zu belagern, und mit großer Energie schritt man^bich zu den hierzu erforderlichen Vorarbeiten.

^ Es ist die Hauptaufgabe einer Belagerung, den feindlichen Wällen^ irgend einem Punkte eine Lücke oder Bresche beizubringen undden auf diese Weise gewonnenen Eingang in die Festung zuUm eine Bresche zu schießen, muß man sich den Wällen sorun ^ möglich nähern, was sich nur durch Herstellung von Annähe-^H^megen oder Approchen erreichen läßt. Da natürlich der Feind^ ,^ttel in Bewegung setzen wird, dies zu vereiteln, so muß dieScherung des Angreifers eine möglichst gedeckte sein und zu dieser