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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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116 Ein unterbrochener Vormarsch. Die Schlachten bei Beaumont und Sedan.

4 Bataillone und 1 Batterie ein. Man kann sich den enthusiastischestEmpfang denken.Hurrah, die Preußen!" tönte es und sogar ver^ !mundete Bayern schleppten sich herbei, die norddeutschen Waffenbrüder !zu begrüßen. Rasch aus einander folgten die übrigen Theile der ^Vision, und unter den Klängen der Regimentsmusiken ging es vorwärtsgegen die Höhe, von welcher die Geschütz- und MitrailleusenbatteriestTod und Verderben herabspien. Ob auch gar mancher wackre Kämpftfiel, so mußten doch die Franzosen die Höhe räumen und sich in eiligerFlucht davon machen, von den Preußen energisch verfolgt.

Ueber dem Dorfe Cheveuge erhebt sich gegenüber von Doncherbein hoher Hügel. Hier hatte der König, welcher in Vendresse überNacht geblieben und bald nach 7 Uhr nach dem Schlachtfeld geeilt war,mit dem großen Generalstabe Stellung genommen, um das Ober^commando zu führen. Etwa 1000 Schritt weiter westlich befand sich,zur Ueberwachung der dem 3. Heerkörper zufallenden Operationen, derKronprinz, welcher Tags zuvor sein Hauptquartier in Chsmery gehabthatte.

Von diesen Stellungen aus genoß man eine weitreichende Aüs^sicht über die Hügellandschaft, die nach und nach aus dem sich zertheülenden Nebel auftauchte. Im unmittelbaren Vordergründe unterbrichtdie Maas ihren nach Westen gerichteten Laus und beschreibt einen weitestlänglichen Bogen nach Norden.

Zu den Seiten der dadurch gebildeten Landzunge liegt links Dost^chery und rechts Sedan, beide Ortschaften ungefähr eine Meile vvsteinander entfernt.

Im Norden der Festung strecken sich die Höhenzüge des Ardennenwaldes bis zur belgischen Grenze. Das waldige Hügelland unmittelbar ,hinter Sedan wird durch die Dörfer Floing, Jlly, Villiers und LaChapelle begrenzt und theilt sich in der Mitte in einer Thalsenkuüöauseinander, in welcher das Dorf Givonne liegt. Diese Hügel bildetestdie Hauptstellung des Feindes und waren mit zahlreichen Batten^armirt.

Die Sachsen waren von ihrer Stellung bei Mairy mit der Avastügarde gegen halb 7 Uhr auf den Feind gestoßen, dessen erstes Corpsich in La Moncelle und Daignp, sowie aus den östlich dieser

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