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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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115
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^in unterbrochener Vormarsch. Die Schlachten bei Beaumont und Sedan. 115

^ 1- bayerischen Corps nach und nach die gesammte 1. Division insRiecht eingetreten. Der größte Theil der Truppen rückte über dieNatb^^ ^^lles geschlagenen Pontonbrücken auf den Bahnhof, welcherUnd Kampfe genommen wurde und wandte sich gegen die östlich

, , nördlich von Bazeilles gelegenen Höhen, wo die Franzosen ausaufgepflanzten Mitrailleusenbatterien ein verheerendes FeuerÖffneten. Gegen Vs 10 Uhr griff die 2. bayerische Division in denanipf ^ und mit ihrer wurde Bazeilles Schritt für Schritt

r, Hinter dem Dorfe befand sich ein großer von den Franzosen be-ex P^rk. Diesem galt jetzt der nächste Kampf. Die herrlichen An-^en, in denen saftige Wiesen mit hohen Baumgruppen und blumigens^^ets abwechfelten und krystallhelle Bäche rieselten, über welche^ .Redliche Brücken spannten, mochten wohl oft fröhlichen Kindernl Aufenthalt gedient haben, heute sollten sie der Schauplatz furcht-^u Blrttvergießens werden.

^ Die Franzosen waren durch frische Truppentheile vom 1. und 5.s^s verstärkt worden und nicht nur den Bayern an Zahl weit über-m sondern sie hatten auf der Anhöhe, welche die eine Seite dessvl^^ deckte, auch eine sehr feste, mit Kanonen und Mitrailleusen ge-tr ^ Position inne. Gegen diese Stellung vermochten die Bayern,aller Tapferkeit und trotz des Eingreifens mehrerer jenseits derlau ^ ^gefahrener Batterien, nichts auszurichten. Fast sechs Stundende/ ^Een sie übermenschlich gekämpft, da ließ endlich es war^0 Uhr ihre Kraft nach und Schritt um Schritt wurden siekkche ^ Endlichen Uebermacht zurückgedrängt. Es war ein unheim-^Eent. Ordonnanzen sprengten hastig auf und ab, und dentrat die Gefahr immer näher, wehrlos in die Hände des^kerd^ ^ sallen. Da jagte plötzlich auf blut- und schweißbedecktem^ ein Cheveauxlegeroffizier heran, welcher von Douzy her mitten

dur-ü ^Cheveauxlegeroffizier heran, welcher von Douzy her mittendaß seindlichen Kugelregen geritten war und brachte die Meldung,^orpz^ der Armee des Kronprinzen von Sachsen ein Theil des 4.^kbep ^ vollem Anmarsch sei und die ersten Regimenter in einerstunde eintreffen würden. Das hob den sinkenden Muth derü auf's Neue. Kurz nach halb 11 Uhr trafen am Bahnhöfe

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