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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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114 Ein unterbrochener Vormarsch. Die Schlachten bei Beaumont und Sedan.

die Richtung auf das Städtchen Carignan, die Sachsen dirigirten Mgegen Mairy; links davon schlossen sich die Bayern an, welche betBazeilles eine Brücke über die Maas geschlagen hatten.

Der Plan dieser Bewegungen ging dahin, die Franzosen, welchein und um die Festung Sedan Aufstellung genommen hatten, einzst^schließen, um sie entweder zur Capitulation oder zum Rückzuge übetdie belgische Grenze zu zwingen, wo sie durch die dort ausgestelltestneutralen Beobachtungstruppen entwaffnet werden mußten. Sollten st^die Belgier hierzu als zu schwach erweisen, so hatten die deutschestTruppen, um der Entwaffnung Nachdruck zu geben, dem Feinde auchdahin zu folgen.

Der 1. September ließ sich für die Operationen sehr günstigDichter grauer Nebel verhüllte die Bewegungen der endlosen Colonneidwelche wie dunkle schattenhafte Linien vorrückten. Zerrissene Nebebgespinnste webten sich in der Frühdämmerung um die Wälder auf bestHöhen, während die Nebelschleier aus dem Thale auswärts stiegest'Verlassene Bivouakfeuer glühten wie Irrlichter durch den Dampfüberall war das Rasseln und Dröhnen von unsichtbaren Artillerie-Trainzügen, Infanterie- und Reitercolonnen vernehmbar, die erst ^unmittelbarer Nähe des Beschauers aus dem Nebel hervortraten, st^dann wieder, wie Phantome, zu verschwinden. Von der ausgehend^Sonne drang nur ein matter Schein durch den Dampf hindurch.

Halb 5 Uhr sielen bayerischer Seits die ersten Schüsse gegen 2)^zeilles, welches von Truppen des französischen 12. Corps undMarine-Infanterie besetzt war. Jedes Haus hier war in eine klerstFestung verwandelt und mußte einzeln erstürmt werden. Dazu soch^die französischen Truppen nicht nur mit großer Tapferkeit undnäckiger Ausdauer, sondern auch die Bewohner des Ortes betheilig^sich am Kampfe und sogar Frauen schossen aus den Fenstern Herast ^Aber damit nicht genug benutzten die bestialischen Weiber die ^legenheit, wo die Bayern zurückgedrängt worden waren, deren zu^ ^gebliebene Verwundete in die brennenden Häuser zu werfen.

sachte die bayerischen Truppen nur zu um so größerer Wuth an-

gaben Niemandem mehr Pardon und schleuderten Feuerbrände rn ^Häuser, bis das ganze Dorf in Flammen stand. Bis um 7 Uhr ^