Einleitung.
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Kronprinz Kricdrich Wilhelm.
Aufnahme eine enthusiastische, und die Bevölkerungen schaueten mit Stolzund Vertrauen aus die Krieger-schaaren, welche die Ost- undNordsee, Schwaben und dasLechfeld, Oder und Elbe, dieMark und Westphalens rotheErde an die Grenzen entsendeten.
In drei Armeen sollte dieungeheure Wassenmacht Deutsch-lands, das in solcher Einheit undStärke noch nie dagestanden hatte,dem Feinde entgegenrücken. DasObercommando übernahm derKönig als Bundesfeldherr; unterihm erhielt General Steinmetzden Oberbefehl über die ersteArmee, Prinz Friedrich Carlward zum Obercommandantender zweiten, Kronprinz Friedrich Wilhelm zum Führer der dritten Armeeernannt, welche letztere zugleich sämmtliche süddeutsche Truppen in sich
vereinigte.
Am 25. Juli reiste der Kron-prinz zu seiner Armee ab. Wieflogen in Süddeutschland dem blon-den, in der Blüthe seiner Mannes-jahre stehenden Königssohne, dersich schon im Jahre 1866 auf demSchlachtfelde unvergängliche Lor-beeren erworben hatte, Aller Herzenentgegen! In Ingolstadt von demjugendlichen König von Bayern em-pfangen, war seine Reise nach Mün-chen eine ununterbrochene Reihe vonOvationen. Endloser Jubel folgte ihm bei seinem Einzuge in Münchendurch die überfüllten Straßen. In dem bis auf den letzten Platz ge-
2'rinz Aricdrich ßarl.