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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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Drachenfels wächst, führt den NamenDrachenblut."

Ums Jahr 1493 belagerte Kurfürst Her-mann den Drachenfels und erzwang dessenÜbergabe.

Im 30jährigen' Kriege war die Feste vonSchweden belagert und nachdem dieseabgezogen, wurde ihr im Jahre 1642 derUntergang bereitet, aber nicht durch Kampf,sondern der Erzbischof Ferdinand liesssie schleifen, weil ihre Unterhaltung zu vielkostete, um sie im kriegerischen Zustandezu erhalten.

1689 wurden die noch, vorhandenenMauern von den Franzosen unter GrafMontal vollends gesprengt und die einst.so stolze Feste zur Ruine gemacht, wie siesich heute unsern Blicken zeigt.

Um dieses Wahrzeichen einer längst ver-gangenen Zeit vor gänzlichem Untergangezu schützen, hat die Regierung die Stättehier angekauft und dem Rheine diesenGlanzpunkt erhalten.

Bei den Trümmern der Burg erblicken wirunten in halber Bergeshöhe, dieDrachen-höhle" wo Siegfried den Drachen er- s