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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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senplätzen, wo Neuwied seine Volksfeste fei-ert und unter mächtigen Tannen, Buchen undEichen in frischer, freier Luft oder in der aus-gezeichneten Restauration die nötige Labungfindet. — Dort bei der Lichtung schauen dieRuinen der „Braunsburg" zu uns herüber,und lieblich ist der Blick auf das nahe Nieder-biber mit seiner alten Kirche und den Spureneiner alten Römerstadt. — Hier am Berges-hange das nette Segendorf und höher hinaufdas neuerbaute Schloss „Segenhaus," derWittwensitz der Fürstin Mutter zuWied,ebenfalls mit prachtvoller Fernsicht. — Voruns breiten sich im Sonnenglanze unzähligeStädte und Dörfer, Wiesen und Fluren aus,die ein entzückendes Panorama bilden. — Ja,nicht mit Unrecht wird Neuwied ein Juwelin der Krone Rheinlands genannt. — In neue-rer Zeit hat sich hier ein Verschönerungs-verein gebildet, der segensreich wirkt.

„Kennst du das Städtchen — offen, nett und rein?Kein Seoten-Zwist nimmt seine Bürger ein.Es lehnt am Rhein im heitern, stillen Glanz,Und nimmer welkt darin der Freude Kranz.Kennst du es nicht?" —

So fragt das Lied !Des Städtchens Name ist „Neuwied !" —