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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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den Fürsten von Wied die Rechte derMediatisierten zu, und ein königl. Ediktverfügte, dass sie die direkten Steuern be-ziehen und zum Wohle ihres Landes verwen-den durften.

Als Joh. Aug. Karl am 24. April 183Gdas Zeitliche gesegnet, ging das Fürstentumauf seinen ältesten Sohn Hermann über,der als Mensch und Denker eine hohe Stelleunter seinen Zeitgenossen errang.

Er hatte in Göttingen studiert und Reisendurch Deutschland und Frankreichgemacht; dann war er bei der königl. Gardein Berlin eingetreten, wo er der Liebe deskönigl. Hauses sich zu erfreuen hatte. Am20. Juni 1.842 vermählte sich der Fürst mitder durch die trefflichsten Eigenschaften ge-schmückten Prinzessin Marie von Nassau.-

Die Zeitereignisse von 1848 und 49 be-wegten ihn zwar sehr, doch gingen dieselbenfür Neuwied ruhig vorüber. Der Fürstentsagte seinen Rechten freiwillig und dieBewohner des Fürstentums schätzten sichseit der Neugestaltung der Dinge glücklich,einem grossen Staate anzugehören. Demangestammten Fürstenhause fühlte sich