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In späterer Zeit wanderte S t o 1 z e n f e 1 saus einer Hand in die andere, bis endlichdie Franzosen unter Ludwig XIV. es be-setzten und gänzlich zerstörten. Bei einemLandaustausch fiel die Burgruine mit demdazu gehörigen Waldkomplex als Domänean die Stadt Koblenz und diese schenktesie 1823 dem damaligen Kronprinzen F r i e d-rich Wilhelm von Preussen, der siedurch den berühmten Architekten Schin-kel im mittelalterlichen Stil, mit einemKostenaufwande von beinahe einer halbenMillion Thaler, wieder aufbauen Hess.
Im Jahre 1842 hallte die Welt wiedervon der Herrlichkeit der Feste, welche daspreussische Königspaar, von der Grundstein-legung des „Kölner Domes" kommend, hierder Königinvon England veranstaltete.
In jüngster Zeit aber weilt Deutschlandsgeliebte Kaiserin Augusta sehr oft aufBurg Stolzenfeis. —
Überraschend ist der Eindruck, den derEintritt in die links befindliche Vorhallemacht. Hier erblickt man eine hohe Kuppelmit schöner Stuckarbeit, überall sind Grazien