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riet, er möge kommen, um heimlich seinenBund mit Agnes segnen zu lassen.
Heinrich liess natürlich nicht lange aufsich warten und mit einem gewonnenen undverkleideten Priester langte er ebenfalls ver-kleidet durch die bestochenen Wachen, glück-lich auf der Pfalz an. Die Trauung wurdevollzogen und schliesslich musste auch derPfalzgraf gute Miene zum bösenSpiele machen.
Um jedoch die Liebenden für den ihmgespielten Betrug zu strafen, ordnete er an,dass das junge Paar so lange auf Pfalz-grafenstein bleiben solle, bis ihm in seinerTochter Kind ein männlicher Erbe geborenwürde. Dass Agnes und ihr Gatte sich gerndieser bedingungsweisenGefangenschaft fügte,ist wohl natürlich. —
Hinter der Pfalz liegt das freundlicheGaub, wo Blücher am 1. Januar 1814die Verbündeten über den Rhein führte.In neuerer Zeit ist das Städtchen durch dendort stattgehabten bedeutenden Bergrutschübel heimgesucht worden. —
Weiter rechts sehen wir ebenfalls überdem Rheine das hübsche Städtchen L o r c h