21 —
stein auf zu den Fähren, die zur Überfahrtharren. Der Zelter G e r d a 's aber, auf demdie weinende Braut sass, will sich wederdurch Schmeichelwort noch Strenge dazubewegen lassen, in die Fähre zu gehen. Erbäumt sich und läuft in fliegendem Galoppnach Reichenst. ein und Kurt von Eh-renfels ihm nach. Eben als der Zeltermit Gerda in dem Burghof von Reicheli-ste i n anlangt, stürzt der Verfolger undhaucht vor dem Thore seinen Geist aus.Gerda aber ruht bald darauf in Kuno'sArmen ! — Sie gestehen dem Vater ihre Liebeund da Kuno nun der Erbe von Ehren-fels ist, fügt der alte Sifrid ihre Händein einander und in der Clemenskirche wer-den sie getraut. — Der Zelter aber wurdeaufs beste gepflegt bis an sein Ende. —
Der näheren Besichtigung der schönenBurg Rheinstein wird jeder gern einigeStunden widmen:
In der überaus reichen und seltenen Waf-fensammlung wird uns unter anderen dasSchwert und ein Handschuh des RittersGrötzv. Berlichingen, so wie der Helm,den Franz von Sickingen getragen, ge-