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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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gungen, Burgen und Schlösser am Rhein inBesitz nahmen, im Jahre 1635 zerstört.

Die Besetzung dieses Turmes aber sollteihnen nicht leicht gemacht werden, denndie Deutschen vertheidigten denselben undnahmen den Kampf auf, trotz der Über-zahl der Feinde. Wacker kämpften sie undmancher Schwede fand hier im Rhein seinGrab. Doch endlich wurden sie von derÜbermacht erdrückt und sanken nacheinan-der im ehrenvollen Tode.

Heute dient der Mäuseturm den Schiffernals Warte. Da nämlich die Durchfahrt beistarker Stromschnelle nur 56 Fuss breit istund sehr leicht ein Zusammenstoss sich be-gegnender Schiffe stattfinden kann, so werdendieselben bei Tage durch Aufziehen einerFlagge und eines Korbes (zur Nachtzeit er-leuchtet), gewarnt, wodurch schon manchUnglück verhütet wurde. Den Adler aufdem Mäuseturm hat bekanntlich Freiligrath,als er 1844 in Assmannshausen wohnte,wo auch manch anderes Lied dieses deut-schen Sängers zum Preise des Rheines ent-standen ist, sehr schön besungen.