kabinet des Prinzen Maximilian. Gasth. Der Anker (Post),Wilde Mann. Brüdergemeinde.
Weißenthurm am linken Ufer und das Denkmal des Generals Hoche.
Irlich am rechten Ufer, großes Fischer- und Schifferdors, mit einerschönen Pappelallee von Neuwied, an der Mündung des Wied-bachs in den Rhein. Etwas weiter rheinabwärts die RuineFriedrichs st ein auch das Teufelshaus genannt, in derMitte des 17. Jahrhunderts begonnen und niemals vollendet.
Andernach am linken Ufer. Eine alte von den Römern gegrün-dete Stadt mit 3000 Einw. Sehenswürdig: die alte Pfarr-kirche, der Wartthurm am Rhein, das römische Stadttbor, dasJudenbad. Hier sind auch die berühmten Tufsteinbrüche, mitwelchen, sowie mit Mühlsteinen bedeutender Handel nach allenLändern getrieben wird. Gasthöfe: Rom. Kaiser, Lilie, Eiche.
Ruine Hammerstein am rechten Ufer, erbaut im 10. Jahrhun-dert, jetzt ganz verfallen.
Schloß Rheineck am linken Ufer; von dem Besitzer Prof. Beth-mann-Hohlweg mit großen Kosten im Rundbogenstil wiederneu aufgebaut; nur der Wartthurm ist noch von früher. Dieinnere prachtvolle Einrichtung zu besichtigen, wird gerne gestattet.
Sinzig, Städtchen mit 1600 Einwohnern, römischen Ursprungs, späterfreie Reichsstadt. Sehenswürdig: die alte Pfarrkirche ans Tuf-steinen erbaut; daneben die Capelle mit einer Mumie. Nahevor Sinzig mündet die Ahr in den Rhein. Gasthöfe: die Krone,der Stern.
Linz am rechten Ufer, Städtchen mit 2400 Einw. Fliegende Brückeüber den Rhein. Merkwürdig ist das alte Schloß; in derNähe Eisenhütten und Braunkohlen; die Ruine Okkenfels beiLinzerhausen. Gasth. Nassauer Hof, goldene Krone
Remagen am linken Ufer mit 1300 Einw. Altes Städtchen,römischen Ursprungs; Kirche im byzantinischen Geschmack. Be-merkenswerth ist besonders der Bogen über dem Thor amPfarrhause wegen seiner sonderbaren, alterthüinlichen, groteskenBildhauerarbeit. In der Nähe der Apollinarisberg, jetztEigenthum des Grasen v. Fürstenberg. Gasthof: Zum Preu-ßischen Hof
Unkel am rechten Ufer. Städtchen mit 700 Einwohnern. Im Rheinder Unkelstein. Mehr rheinabwärts die Insel
Nonnenwerth im Rhein. Mit dem Oekonomiegebäude und einemGasthofe, wozu das ehemalige Kloster umgewandelt wurde. Amlinken Ufer die Ruine Rolandseck, woran sich die Sage vonRolands treuer Liebe knüpft. Die Ruine ist fast ganz verfallen.