RUSSLAND.
Akjemoff.
Alexejeff.
Bassin.
Borowikowsky.
Brüloff (Karl).
Brüloff (Alexander).
Brüni.
Chrutsky.
Clodt (Baron von).
Demuth - Malino wski.
Fricke.
Gagarin ( F ürst Greg ).
Gajwasowsky.
Galaktionoff.
Halb erg.
Von Iwanoff ( d. Alt.).
Von Iwanoff (d. J.).
Jegoroff.
Kiprinsky.
Kukewitsch.
Launitz.
Lebedjeff.
Lewitzky.
Lossenko.
Markoff.
Martinoff.
Martos.
Matwejeff.
Merkurieff.
Von Moller.
Neff.
Nikitin.
Orlowski (Maler).
Orlowski (Bildhauer).
Piahoff.
Reutern (von).
Sapojnikoff.
Sauerweid.
Schebujeff.
Schedrin (d. Alte).
Sehe drin (Sylvester).
Sokoloff.
Sternberg.
Tiranoff.
Tolstoy (Graf).
Thon.
Tschernetzoff (Gebr.).
Ugrumoff.
Utkin.
Warnyk.
Wassiljewski.
Wenezianoff.
Worobieff.
Zawialoff
Zelenzoff.
V T enig Russische Namen, so der Kunst angehören, sind bis zu mir gedrungen; unter die-sen aber strahlt einer in hohem Glänze, und ist durch eine der ungeheuersten Compositionenund kühnsten Darstellungen, deren die neuere Zeit sich rühmen mag, ein Europäischer Namegeworden. Leicht erräth man, von wem und von welchem Werke ich sprechen will.
„KARL BRÜLOFF ist um das Jahr 1800 in St. Petersburg geboren, und machte seine erstenStudien auf der Kunstakademie dieser Stadt unter dem Professor Iwanoff. Im Jahre 1823 ginger nach Italien. 1828 copierte er für den Kaiser „die Schule von Athen." Sein „letzterTag von Pompeji" ist ein Gemälde, 22 Fufs lang, und 18 Fufs hoch, und auf dieses grofseWerk ist zumeist sein Ruhm gegründet. Die Art der Bewegung, die Kraft und der Styl indiesem Bilde bestimmen mich, es den Werken anzureihen, welche aus der Zeit des Pietro daCortona, oder auch der Venetianer und Veroneser zu Ende des 16ten Jahrhunderts, oder ausder Zeit Lebruns herrühren. Einige Gruppen darin erinnern mich an David. Man sieht esdiesem Werke an, dafs sein Urheber riesenhaft und klassisch zugleich sein wollte. Er ist tra-gisch, er setzt in Erstaunen, er überrascht, er bewährt Kraft und Leichtigkeit; seine Gestaltenhaben die gewaltsamsten Stellungen; er bringt die auffallendsten Lichtcontraste hervor. Es