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AUSFLUG NACH ENGLAND.
Unter den Gemälden bei Sir Robert Peel mufs ich, aufser den bereits erwähnten Bildnissenvon Lawrence, und Gemälden von Reynolds, eines grofsen Bildes von Wilkie gedenken,welches durch den schönen Kupferstich von Doo bekannt ist und „Knox darstellt, wie ervor Maria Stuart predigt"; dafselbe hat mir keinen günstigen Eindruck gemacht; aber es be-darf meiner Belobung nicht, da es in England von jedermann gekannt ist und bewundertwird. Die Sammlung Niederländischer Gemälde des Sir Robert ist reich an den allerkostbar-sten Stücken. Unter andern sieht man in derselben den so berühmten „Strohhut" von Rubens.
Das Haus des Herrn Samuel Rogers, eines sehr geschätzten Dichters, ist ein wahrer Tem-pel des Geschmacks. Ich sah dort, aufser vielen alten Gemälden: eine schöne Landschaft vonWilson, Zeitgenofsen von Reynolds; von Flaxman, eine kleine Marmorgruppe, „Amor undPsyche"; und von Turner eine herrliche Zeichnung: „Druidensteine in einem Gewitter".
Herr Morrison, dessen Wohnung Reichthum und vollendeten Geschmack ankündigt, besitztmehrere herrliche Aquarellen: „ein stürmisches Meer", von Copley Fielding; „einen Prout;einen Harding"; und das schon erwähnte „Schwanennest" von Turner. Unter seinen Ölge-mälden nenne ich vor allen ein sehr schönes und sprechend ähnliches Bildnis Alexanders vonHumboldt, in Lebensgröfse, von Pickersgill. An Landschaften ist hier von Collins: „die Ab-fahrt der Fischer" (X); ein Constable, in welchem die Keckheit der Pinseiführung so weitals möglich getrieben ist, ohne dafs die Gesammtwirkung und die Wahrheit darunter gelittenhätten; endlich, noch ein Gemälde von West, und eins von Jones. Das schöne Bild vonEastlake habe ich schon besprochen.
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David Wilkie.Partridge.Hayter.Stanfield.
Turner.Callcott.Eastlake.
WERKSTÄTTEN.
WILKIE (Sir David). Ich werde stets bedauern, dafs ich diesen berühmten Künstler nicht da-heim fand, als ich seine Werkstatt besuchte. So entging mir das Vergnügen seine Bekanntschaft
(X) „Die Abfahrt der Fischer ist das einzige Gemälde von Collins, dessen Sie von diesem Mei-ster erwähnen. Es wäre zu wünschen, dafs Sie mehr über ihn sagten. Collins malt in der Art, wieGainshorough, und bringt, wie dieser, in seinen Landschaften malerische Gestalten an. Aber auchbei ähnlichen Gegenständen, wie die unserer alten Meister, erkennt man den Unterschied im Ge-schmack und in der Farbe zwischen jenen und unsern neueren Malern. Bei Gainshorough sieht man,selbst in seinen Landschaften, stets mehr starke Schatten als Lichter; so finden wir es bei Ruysdael,Hobbema und Andern: während in der gegenwärtigen Schule der Englischen Landschafter die Lich-ter vorherrschen, und die Schatten wie schwarze Flecken erscheinen. Dieses ist nun in den Wer-ken von Collins weniger auffallend, und er ist ziemlich gemäfsigt in seinen Lichteffecten. Turner