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AUSFLUG NACH ENGLAND.
EmUTTIia Ä IST OK HL.
GiH (W.),Jones,
Knight,Thompson,
und mehrere von den schon in den vorigen Artikeln genannten Malern.
ÖFFENTLICHE UM» PRlVATSAOT»IIilJ]V€iEI!*r.
Das Werk, welches Herr Waagen, Director des Königlichen Museums in Berlin, über Eng-land herausgegeben hat, enthält viele ausführliche Mittheilungen über die Schätze, an denendie Sammlungen in England so reich sind. Ich habe von letzteren nur sehr wenige gesehen,und auch mit diesen wenigen werde ich mich nur in so weit beschäftigen, als sie neuereEnglische Kunstwerke enthalten. Wegen der übrigen verweise ich meine Leser auf das Buchdes Herrn Waagen.
Die National-Galerie enthält, aufser den alten Gemälden aus allen Ländern und von un-bestreitbarem Wcrthe, eine nicht unbeträchtliche Anzahl Englischer Gemälde aus dem vorigenJahrhundert, welches in diesem Lande zuerst eine volksthümliche und entschiedene Schuleentstehen sah. In den vorangehenden Artikeln haben wir schon viele Werke von EnglischenMalern des vorigen Jalnhunderts und unsers Zeitalters kennen gelernt. Bei Herrn Vernonbin ich mit noch anderen bekannt geworden. Aufser den Gemälden dieser Sammlung, derenwir schon gedacht haben, als wir von ihren Urhebern Gainsborough, Etty, Stothard, Mul-ready, Hilton sprachen, mufs ich hier noch zwei Bilder von Leslie anführen, welche in Ho-garthscher Art componirt sind; ferner ein Gemälde von Lee; ein sehr hübsches kleines Bildvon KNIGHT, ein dergleichen von W. GILL, welches „einen Violinspieler darstellt, demzwei Kinder zuhören"; von Briggs: „die Spanier in Mexiko", ein Gemälde von angenehmerWirkung, obgleich eben nicht von hohem Style. (Wir haben diesen Künstler schon als treff-lichen Bildnismaler kennen lernen.) Noch erwähne ich einer sehr schönen Landschaft vonStanfield, „Fischer, die ein Boot ins Meer bringen"; und eines lebensgrofsen Bildes von Thomp-son, welches „zwei Kinder vor einem todten Vogel" darstellt.
Unter den schönsten Gemälden dieser Sammlung mufs ich zwei von Landscer anführen,welche zu den vorzüglichsten Genrebildern unserer und aller Zeiten gehören. Das eine stellt„einen Schotten mit seinen Hunden in einer Hütte" dar: er bläst seine Sackpfeife, und die Hundescheinen eine reizbare Einwirkung dieser Musik auf ihre Nerven zu empfinden; der eine heult,und man glaubt ihn heulen zu hören. Das andre Bild stellt „zwei Hunde" dar, einen vor-nehmen, dem die Salons offen stehen, und einen Hofhund, der mit Hühnern und Vieh ver-kehrt. Dieses Bild ist überall durch einen Kupferstich bekannt.
So oft ich ein Gemälde von Landseer sehe, bin ich von neuem entzückt, und wünsche dannjedesmal, dafs er die Keckheit und den Farbenglanz nicht weiter treibe, und die Richtungnicht verlafse, der er schon so grofse Erfolge zu verdanken hat: er könnte nur dabei ver-lieren.
Ich mufs hier noch von Charles Landseer, ich glaube, des Vorigen Bruder, ein niedlichesBild anführen, welches ein „betendes Mädchen" darstellt.