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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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ERGÄNZUNGEN.

von Leonardo da Vinci, im grösten Formate in Stahl stechen. Dieser Stichbeschäftigt den Kupferstecher Wagner in Nürnberg * schon seit mehrerenJahren.

Um das Publikum mit seinem Unternehmen bekannt zu machen, und das-selbe für die aus seinen Werkstätten hervorgehenden Arbeiten zu gewinnen,gab er denjenigen, welche Bücher bei ihm kauften, dieselben anfangs um-sonst. Es waren Prämien, die er seinen Kunden bewilligte, und auf dieseArt schickte er, ohne auch nur das Geringste dafür zu erhalten, 150,000Stahlstiche in die Welt, deren Werth sich auf 200,000 Gulden belief. Erhat Stahlstiche machen lafsen, die ihm 5 bis 10 Tausend Gulden gekostethaben. Von seinen Platten lafsen sich, ohne dafs sie wieder aufgestochenzu werden brauchen, an 60,000 Exemplare abziehen. Es werden selbstvon geätzten Sachen oft 25,000 Blätter gedruckt, ohne dafs die geringsteNachhülfe des Stechers nöthig wird. Diefs sind die Ergebnisse aus demUnternehmen des Herrn Meyer, nach seiner eigenen gütigen Mittheilung.

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PINELLI (Bartholomäus), geschickter Zeichner, war schon 1810 thä-tig in Rom; er war damals noch jung. Man hat von ihm eine Folge ra-dierter Blätter, welche Scenen aus dem Volksleben, Sittengemälde, Volks-trachten, Tänze, Carnevalslustbarkeiten u. dergl. darstellen. Es sind mirvon ihm viele Zeichnungen und Aquarellen solchen Inhaltes bekannt ge-worden. Seine Aquarellen sind eigentlich nur schattirte und illuminirteFederzeichnungen, und haben, hinsichts der Ausführung, mit den Arbei-ten von Bellange, Charlet und anderen neueren Aquarellmalern durchausnichts gemein.

* Vergl. Bd. I. S. 553.