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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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ROM.

ist. Die schönsten Werke von ihm findet man in der Grofsherzoglichen Samm-lung zu Darmstadt; in diejenige der Frau von Humboldt kam Hagen unddie Meerweiber nach dem Nibelungenliede. Höchst interessant ist eineFederzeichnung, in welcher die damals in Rom lebenden Deutschen Künst-ler im Caffe Greco versammelt abgebildet sind. Fohrs Bildnis, vonBarth gezeichnet, hat Amsler gestochen.

HEINRICH REINHOLD,

Landschaftsmaler,

geboren zu Gera 1789, ging von Dresden, wo er seine ersten Studien ge-macht, 1806 nach Wien zu seinem altern Bruder Philipp, und 1809 nachParis zu Denon, der ihn für sein Werk über Ägypten und die FeldzügeNapoleons gewonnen hatte. Von Wien, wohin er 1819 zurückgekehrt, ginger 1820 nach Rom, Neapel und Sizilien, und starb 1825 in Rom. Vonihm kann man lernen, was eine vollkommen geschlofsene landschaftlicheComposition heifst; Linien und Massen, durch die innigste Harmonie ver-bunden, treten gewissermafsen zu einer Melodie zusammen, zu der keineLinie hinzugesetzt, von der keine ohne Nachtheil des Ganzen weggenom-men werden könnte. Ohne allen Effect von grellen Gegensätzen in Form,Farbe oder Beleuchtung, fefselt er durch den Rhythmus, in dem seine Li-nien sanft steigen und fallen, beginnen und verklingen, und hie und dadurch Zwischenmassen ohne Störung unterbrochen werden. In seinen Land-schaften herrscht ein wahrhaft plastisches Princip; dazu kömmt die höchsteFeinheit in der Auffafsung der Natur ohne Ängstlichkeit, die höchste Rein-heit und Bestimmtheit aller Formen. Ja, kann man von einem Maler sei-nes Faches sagen, er habe den Adel der Natur erkannt, erfafst und wie-dergegeben, so ist es Reinhold.

Was von seinen Zeichnungen bekannt geworden, mufs man in Betreffder Genauigkeit, der Schönheit der Auffafsung und Ausführung geradezu