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BERLIN.
den er nunmehr genommen, und wovon das vorerwähnte Schlachtstüek denBeweis liefert, noch nicht ahnen liefsen. Nur eins möchte ich an diesemGemälde tadeln: die Kniee der Pferde. Ich glaube, dafs Rechlin gut thunwürde, wenn er diesem Theile der Anatomie des Pferdes mehr Aufmerk-samkeit schenken wollte. Dieses letzte Gemälde ist ungefähr 7 Fufs langund 5 Fufs hoch; die Vorderfiguren sind ungefähr 15 Zoll grofs.
XXL
RENTZELL (AUGUST VON), AUS BERLIN; JETZT (1839) 30 JAHR ALT.
Er trat 1832 in Wachs Atelier. Er hat sich der Genre- und Pferdema-lerei und der Darstellung militairischer Scenen gewidmet. Wach gestehtihm Talent zu, wünscht ihm jedoch mehr Ausdauer und Fleifs. Er hat dasWachsche Atelier mit dem Krügerschen vertauscht.
Die verunglückten Passagiere auf der Reise nach den Böhmischen Bädernin einer kleinen Böhmischen Stadt: so heifst ein Bild von Rentzell, wel-ches auf der Berliner Ausstellung des Jahres 1839 zu sehen war, und voneinem nicht gewöhnlichen Talente zeugte.
XXII.
SCHALLER (FRIEDRICH), AUS BERLIN; GEGENWÄRTIG (1839)
27 JAHR ALT.
Er ist ein Schüler des Professors Klöber. Ich habe auf der Ausstellungvon 1838 einen verwundeten Ritter von ihm gesehen, der mir sehr wohlgefiel; auf derselben Ausstellung waren noch zwei andre Bilder von ihm:eine Magdalena und die heimliche Wafserfahrt.