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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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GENREMALER.

XXIII.

SCHULZ (KARL), AUS SELCHOW IN DER MARK BRANDENBURG;

GEBOREN 1797.

Nachdem er die beiden Französischen Feldzüge 1814 und 1815 mitge-macht hatte, widmete er sich mit Eifer der Malerei, und machte seine er-sten Studien auf der Akademie in Berlin. Im Jahre 1821 bereiste er Hol-land, Frankreich und England. In Gent copierte er für unsere Regierungdie daselbst noch vorhandenen beiden Tafeln des Eyckschen Altars, die unsfehlten. Dieser durch die Schulzschen Copieen nun vervollständigte, ausmehreren auf beiden Seiten bemalten Holztafeln bestehende Altar ist aufdem Museum in Berlin zu sehen, zu dessen schönsten Zierden er gehört.Erst 1828 kam Schulz nach Berlin zurück, und hat hier seitdem eine sehrgrofse Menge Genrebilder, Landschaften und Seestücke gemalt. Er ist lei-denschaftlicher Jäger, und Gegenstände dieser Liebhaberei sind es daher,die er in seinen Gemälden am häufigsten und am liebsten behandelt, wo-durch er sich den Beinamen Jagdschulz erworben hat. Die Bewundererseines Talentes sind in Berlin sehr zahlreich. Ich kenne mehrere von sei-nen Arbeiten, die mich angesprochen und mir lobenswerth geschienen ha-ben. Seine Wilddiebe, die ihm den Stoff zu verschiedenen Bildern gegeben,haben am meisten zu seinem Ruhme beigetragen. Mit Vergnügen betrachteich sein kleines Bildnis eines Kindes des Fürsten Wilhelm Radziwill, wel-ches auf der Erde liegend mit einem grofsen Jagdhunde dargestellt ist. ImJahre 1830 ward er Mitglied der Akademie. Jede Ausstellung in Berlin hatBeweise seines Talentes dargeboten. Im Jahre 1826 sah ich ein aus meh-reren Figuren bestehendes Familiengemälde von ihm, das mir von angeneh-mer Wirkung schien. Auch zur Ausstellung des Jahres 1838 hat er verschie-dene Proben seines fruchtbaren Talentes gegeben. Auf der Ausstellung des