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BERLIN.
und ähnlichsten zähle ich die: des Herrn Beuth, eines sehr hochgestelltenStaatsbeamten, der den Künsten und Handwerken in Preufsen nicht dank-bar genug anzuerkennende Dienste geleistet hat; des Polizeipräsidenten Ger-lach, des Predigers Moliere, des Malers Begas, Schinkels u. a. m.
Es arbeiten viel junge Leute in seinem Atelier, und unter ihnen sindRabe und Randel diejenigen, welchen das Vorbild ihres Meisters vor allenförderlich gewesen ist. Auch mufs von Krügers Schülern noch Perdischgenannt werden, der ein ähnliches Talent wie Rabe hat; ebenso Schwarzund Themann, beide Schlachtenmaler.
Krüger ist Professor an der Akademie und Hofmaler.
XII.
MENZEL (ADOLF), AUS BRESLAU; GEGENWÄRTIG (1839)
22 JAHR ALT.
Er hat eine lebhafte Einbildungskraft, eine sehr grofse Erfindungsgabe,Originalität, Humor. Besonders zeigt er im Genre der Arabesken, Vignettenund Titelbilder eine grofse Leichtigkeit. In dieser Hinsicht hat seine Gei-stesrichtung einige Ähnlichkeit mit der von Neureuther oder von Schrödter.Das Titelblatt dieses Bandes ist von ihm erfunden und lithographirt. Seinevornehmsten Arbeiten dieser Art sind:
die Neujahrsgratulationen, in zwölf lithographirten Blättern in 8 V0 ;
Künstlers Erdenwallen, in sechs Blättern;
die fünf Sinne, eine im Jahre 1836 zur Ausstellung gegebene Federzeich-nung;
das Vaterunser, Steindruck, zur Ausstellung von 1838.
Seit zwei Jahren hat er in Öl zu malen angefangen. Auf der Ausstel-lung von 1836 sah man von ihm die Schachspieler, und 1838 den Fami-lienrath und die Toilette; alle drei Bilder in Öl gemalt. Auch habe ich bei