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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

zu übergrofser Bestimmtheit im lieblichen oder kräftigen Ausdruck derGesichtszüge. Es ist, als ob er hierin Unterricht bei Lionardo da Vincigenommen hätte; aber, richtiger gesagt, es treibt ihn seine eigene Na-tur zu diesem unabläfsigen Durcharbeiten. Überall, wo in seinen Skizzenoder Portraits alla prima seine Pinselführung breit und leicht war, hater dargethan, dafs die ihm zu Gebote stehenden Mittel eine gröfsere Frei-heit des Vortrags nicht allein zuläfsig, sondern selbst wünschenswert!!machen. Sein Bildnis des Generals Thielemann, und die Studie zu demKopfe der Madonna auf dem Throne, welche sich im Besitz der PrinzessinFriedrich der Niederlande befindet, geben den sichersten Beweis davon.Von diesen Gemälden wird weiter unten die Rede sein.

Sein erstes grofses Werk ist ein Altargemälde, Christum mit St. Johan-nes und St. Matthäus darstellend; halbe Figuren in Lebensgröfse. DiesesBild, das er im Jahre 1807 malte, befindet sich gegenwärtig in Parez, demLandgute des Königs.

Seit dieser Zeit bis zum Jahre 1811 hat er mehrere andre Arbeiten ge-liefert. Im letztgedachten Jahre erhielt er den Auftrag, das Portrait derKönigin aus dem Gedächtnisse und nach Büsten und Bildnissen zu malen,die zu ihren Lebzeiten gemacht worden waren.

Während der Kriegsjahre 18j| diente Wach als Landwehrofficier und Ad-jutant des Generals Tauenzien. Er ist immer noch glücklich in der Rück-erinnerung seiner Theilnahme an diesen denkwürdigen Feldzügen, und vomKönige die Bestimmung erhalten zu haben, einem so ausgezeichneten undvon der Armee so geehrten Chef, wie der General Tauenzien war, als Ad-jutant zu dienen. Während dieser drei Jahre wurde die Kunst gänzlichbei Seite gesetzt; nach dem Kriege aber gab er sich ihr wieder mit neuemEifer hin. Im Jahre 1814 machte der König, während seiner Anwesenheitbeim Wiener Congrefs, eine Bestellung bei ihm, die seinen Kunsteifer vol-lends wieder beseelte; er sollte nämlich eine im Königlichen Schlofse neueingerichtete Griechische Capelle mit Gemälden verzieren. Dieselbe war zu