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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

XXIX.

KRAMSTA (HEINRICH), AUS FREIBÜRG IN SCHLESIEN; STARB JUNG

IM JAHRE 1830.

Er trat im Jahre 1828 in Wachs Werkstatt, nachdem er schon vorherin Dresden unter dem Professor Matthäi die akademischen Studien mitErnst betrieben hatte. Eines seiner ersten Werke von einiger Bedeutung,die er bei Wach ausgeführt hat, stellt Johannes den Evangelisten dar, wieer einen seiner Schüler unter den Räubern antrifft. Dieser Stoff ist auseiner Legende von Herder entnommen.

Kramsta war später in München, um die Frescomalerei zu erlernen; dortstarb er 1830, ein ehrenvolles Andenken zurücklafsend.

XXX.

KRETSCHMAR (K. H.), AUS BRAUNSCHWEIG; GEBOREN 1769.

Er kam in die Akademie zu Berlin, im Jahre 1789, als Meil und FrischDirectoren derselben waren. Im Jahre 1800 malte er ein grofses Bild: denGrofsen Kurfürsten nach der Schlacht bei Fehrbellin; später eine andereScene aus dem Leben dieses Fürsten. Im Jahre 1803 machte er eine Reisenach Italien, ward 1806 Mitglied der Akademie, 1817 Professor der Ge-schichtsmalerei, und 1825 Mitglied des akademischen Senats. Er hat meh-rere andre, biblische, historische und Familien-Gemälde gemacht. Der Kö-nig besitzt von ihm ein grofses, auch auf die Fehrbelliner Schlacht bezüg-liches Bild. Er hat viele Schüler gehabt, zu denen er mit Stolz den Pro-fessor Wach zählt.

Man wird leicht begreifen, dafs dieser Künstler wenig Verwandtschaft

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