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GESCHICHTSMALER.
Jerusalem; einen Schutzengel mit einem Kinde, und Rebekka am Brunnen.(S. Düsseldorf.)
X.
ESPERSTEDT (A. W.), AUS BERLIN; JETZT (1839) 26 JAHR ALT.
Er kam 1832 in Wachs Atelier, und beschäftigte sich anfangs mit Land-schaftmalen, aus Liebhaberei; später aber bestimmte ihn seine entschie-dene Neigung für die Malerei, sich ihr gänzlich zu widmen, und baldlieferte er beifallswürdige Arbeiten. Der König besitzt von ihm ein Ge-mälde von sehr lieblicher Farbe, ein junges Mädchen darstellend, die einemMönche beichtet. Man hat mir zwei andere von seinen Gemälden ge-nannt: Conradin im Gefängnisse, wie der Priester eintritt, der ihn auf dasSchaffot begleiten soll; und Undine mit ihrem Ritter.
XI.
FIELGRAF (KARL), AUS BERLIN; GEBOREN 1804.
Schon im ersten Bande haben wir Veranlafsung gehabt, uns mit ihm zubeschäftigen. Seitdem hat er bedeutendere Arbeiten geliefert, die jedochunserer Vorliebe für seine Kranke keinen Abbruch gethan haben. Es willuns scheinen, dafs der kleine Maafsstab der Bilder seinem Talente nichtungünstig ist, und dafs es ihm am besten glücken würde, wenn er sich mehran dem Genre hielte; auch wünschte ich ihm mehr Einfachheit in der Far-bengebung: ein grofser Farbenaufwand bringt nicht immer ein glänzendesColorit hervor; oft schadet er nur dem Ganzen.
Er begann seine Studien auf der Akademie in Berlin, und der ProfefsorSchumann war sein erster Lehrmeister. Dann ging er zur Schule Wachs
in.