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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

Ein Kapuziner mit einem Chorknaben, durch einen Bach watend und dasViaticum tragend. Dies ist mir von seinen Werken das liebste und das-jenige, dem ich das gröste Verdienst zuerkenne.

Fünf kleine Italienische Genrebilder.

Noch ein kleines Genrebild, im Besitz des Herrn Plettner.

Aufserdem hat er viele Zeichnungen und Aquarellen gemacht.

Ich habe schon gesagt, wie sehr ich Däge's Talent schätze; ich findebei ihm Geschmack, Gefühl und Bescheidenheit. Das Talent dieses Künst-lers und seine ganze Persönlichkeit sind anziehend. Am meisten bewun-dere ich an ihm, dafs er sich innerhalb des ihm von der Natur angewie-senen Kreises zu halten weifs. In allem was er macht, sieht man seineLiebe zur Kunst und zu dem Gegenstande, den er behandelt, niemals Über-spannung oder Schwulst. Auf seinem Antlitz malen sich Sanftmuth, Stilleund Ruhe: Eigenschaften, die man auch in seinen Werken wiederfindet.Mehrere von seinen Gemälden sind in Steindruck erschienen.

Ich habe von seinem Schüler Fahnenschmidt beim Kunsthändler Sachsezwei kleine Gemälde gesehen, welche mir glückliche Anlagen zu verkün-digen scheinen: vor allen dasjenige, welches drei nackte Kinder auf einemkleinen runden Bilde darstellt, das nicht viel mehr als fünf Zoll im Durch-mefser hat.

IX.

DÜNCKER (KARL), GEBOREN ZU KÖNIGSBERG IN PREUSSEN,GEGENWÄRTIG (1839) 31 JAHR ALT.

Er ist taubstumm; durch Eifer und Fleifs aber hat er diesen Naturfehlerüberwunden, und sich die Gunst der Muse zu erwerben gewust. Wach,dessen Schüler er ist, und in dessen Atelier er 1826 getreten, hat mir alsseine besten Werke bezeichnet: Herminia bei den Hirten, aus dem Befreiten