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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

XYI.

FERNLAY AUS FRIEDRICHSHALD IN NORWEGEN.

Im Jahre 1835 zählte er ungefähr 30 Jahre; er befand sich damals nichtmehr in München: er wurde dort aber immer als einer der geschicktestenLandschafter dieser Stadt genannt, und als einer von denjenigen, derenTalent am meisten beim Publicum beliebt war. Zu jener Zeit war er, wieich glaube, in Frankreich.

XVII.

DANIEL FOHR.

Fohr ist zu Heidelberg im Jahre 1802 geboren. Die Composition unddie poetische Wirkung scheinen diesen Künstler viel mehr zu beschäftigen,als das gründliche Naturstudium: indessen stellt die Meinung der Künstlerihn zu den geschicktesten Landschaftern Münchens. Ich habe Arbeitenvon ihm gesehen, welche mir in mancher Hinsicht bemerkenswerth vorka-men; seine Künstlerrichtung hat mehr Ähnlichkeit mit Ruisdael und Ever-dingen, als mit Poussin: aber das Laub der Bäume ist bei ihm nicht sodurchsichtig, als bei Ruisdael; der Ton ist minder rein. Ich habe von ihmbesonders auf der Berliner Kunstausstellung einen Wald gesehen, dem maudiesen Vorwurf machen könnte. Ein kleines, vom Kunstvereine zu Mün-chen erkauftes Gemälde, welches ich in demselben gesehen habe, verdientehrenvolle Erwähnung: es stellt eine Berggegend dar.

Im Jahre 1837 habe ich die Landschaft wiedergesehen, von welcherschon in diesem Werke die Rede gewesen ist *, nämlich, Mazeppa von

* Im ersten Bande S. 250.