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LANDSCHAFTER.
tragen dasselbe Gepräge, welches das Talent des Schweden Fahlkrantz, sei-nes Landsmannes, auszeichnet. Die Landschaft, welche ich im Jahre 1837im Kunstvereine von ihm gesehen habe, zeigt im Hintergrund eine hohesteile Felswand im Schatten; eine andere Felsmasse, auf welche das Sonnen-licht fällt, bildet, indem sie bis in den Vordergrund vortritt, einen zweitenGrund, der sich bis auf drei Viertheile den Blicken des Beschauers darbietet;die Felsenschichten sind durch waagerechte Aushöhlungen unterbrochen,welche die Zeit tief eingefrefsen hat; der Obertheil dieses Felsens steigtsteil empor, der Untertheil ist mit Trümmerhaufen von Steinen und Schuttbedeckt, die sich im Herabfallen zerbröckelt haben und einen gleichartigenAbhang bilden. Der Ton dieser Landschaft ist grau, das Licht, das sieerhellet, ist kalt: aber sie zeigt Übereinstimmung in allen ihren Theilen,Harmonie, feste Zeichnung und eine leichte Hand, und ist gewiss des Lo-bes würdig. Sie ist beinahe 4 Fufs hoch und 3 Fufs breit.
Viel weniger hat ein andres Werk dieses Künstlers mich angezogen: eingrofses Dickicht von Bäumen auf einem ebenen Grunde; es schien mir min-der anziehend, als das erste, und weniger von jenem geheimen Reize zuhaben, welcher, nach meinem Gefühle, das gröste Verdienst einer Land-schaft ausmacht, und niemals die Frucht der blofsen Leichtigkeit des Pin-sels und der Fertigkeit ist. Ich finde in diesem letzten Gemälde wederein grofses Verständnis der Natur, noch eine grofse Sorgfalt, ihr nachzu-bilden.
In den Werken des Bruders bemerkt man nicht in demselben Maafse dieGeisterhand; er mufs noch viel jünger sein, oder doch kürzere Zeit erstseine Kunst üben.
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