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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

Säle der Glyptothek mit Fresken auszuschmücken. Von diesem aufge-fordert, Theil an jenen Arbeiten zu nehmen, beschäftigte er sich nun, biszur Vollendung der Glyptothek, zehn Jahre lang mit Frescomalen, wobeiihm seine früheren chemischen und physikalischen Studien wesentlicheDienste leisteten, und manches im Technischen verbefsern halfen. Hier-auf besuchte er Rom, und erhielt endlich, im Februar 1831, von Sr. Ma-jestät dem Könige eine eben erledigte Professorstelle an der KöniglichenAkademie. Jetzt widmet er sich fast ausschliefslich der Heranbildungjunger Talente, trägt nach Kräften zur Ausbreitung eines edlen Kunst-geschmackes bei, und freut sich im Stillen, wenn ein glücklicher Erfolgseine Bestrebungen lohnt.«

XLVII.

SCHNEIDER (siehe GRÄFLE und KÖNIG).

XL VIII.

JULIUS SCHNORR VON KAROLSFELD.

Einem von Schnorrs Vorfahren verdankt Sachsen die Entdeckung derErde, aus welcher das Meissener Porzelan gemacht wird. Sein Vater istDirector der Kunstakademie zu Leipzig. Sein älterer Bruder Ludwig lebtin Wien, und von demselben ist ein Gemälde, welches Fausts Beschwö-rung des Mephistopheles darstellt, und sich gegenwärtig in der Galerie desBelvedere befindet. Mehrere Zeichnungen desselben enthält die Sammlungdes Erzherzogs Karl. Einige seiner besten Werke besitzt die FamilieSalm. Er hat auch Kupferstiche und Steindrücke gemacht.

Ein jüngerer Bruder, der sich ebenfalls der Kunst gewidmet hatte, starbzu Wien im Jahre 1819.