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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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ARBEITEN DES KÖNIGS.

ich weifs, 60,000 Gulden bewilligt, für alle Malereien, welche in dieserKirche sollen ausgeführt werden.

Hefs ist nicht gehalten, die zwölf grösten Gemälde in Goldgrund auszu-führen; er wird folglich nicht nöthig haben, die Figuren neben einanderzu stellen, nach Art der erhobenen Bildwerke, und es wird ihm möglich,seinen Darstellungen auch Baulichkeiten, Landschaften und andere Beiwerkehinzuzufügen. Seine Aufgabe wird dadurch um so annehmlicher: indessenmeine ich nicht, dafs diese neue Arbeit die erste übertreffen wird; dashiefse zu viel verlangen; denn nichts Befseres kann es geben, als dieAllerheiligen-Kapelle: nichts Schöneres, nichts Erhabeneres, nichts, wasdie Seele, das Auge und den Geschmack mehr befriedigen könnte, nichtsVollendeteres im Ganzen und in allen seinen Theilen.

Ich habe den König den Grundstein zu der Basilica legen gesehen, am12. October 1835.

IX.

DIE LUDWIGS-KIRCHE.

Dieses Gebäude war weder von aufsen, noch im Innern ganz vollen-det, als ich das letzte Mal in München war, im Jahre 1837. Jedochwaren schon einzelne Theile fertig, und diese geben mir eine sehr befrie-digende Vorstellung des Ganzen. Überdies sind alle künstlerischen Her-vorbringungen Gärtners mir mehr oder minder zusagend, und ich kennenoch kein Werk von ihm, dessen Anblick mir nicht einen günstigen Ein-druck machte. In der Baukunst giebt es vielleicht noch entschiedenereund stärkere Übereinstimmungen oder Abneigungen, als in der Malereiund Bildhauerei. Manchem Baumeister ist eine gewisse Verbinduno- derLinien und der Maafse natürlich, die einem, so zu sagen, in die Felderdes Gehirns ohne Anstrengung eingehen, und darin ein gewisses Behagen

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