Tanzen und auch Singen zergeht mit Sorgen gar:Nie Cliristenmann gesah so jämmerliche Jahr':Nun schauet, wie den Frauen steht ihr Locken-Band!Die stolzen Ritter tragen bäuerlich Gewand.Unsanfte Briefe sind von Rom uns kommen dar,Trauren ist uns erlaubt, benommen Freude gar.Das müht mich inniglich, — wir lebten je viel wohlDafs ich nun für mein Lachen Weinen kiesen * soll.Die wilden Vögelein betrübet unsre Klag':Was Wunders ist es dann, ob ich davon verzag'.Was sprech' ich thörig Mann in meinem bösen Zorn?Wer dieser Wonne folget hie, hat jene dort verlorn,Immermehr 0 weh!
0 weh, wie uns mit süfsen Dingen ist vergeben
Ich seh' die bittre Galle in dem Honig schweben.
Die Welt ist aufsen schöne, weifs und grün und roth,
Und innen schwarzer Farbe, finster wie der Tod.
Wen sie verleitet hab', der schaue seinen Trost:
Er wird mit kleiner Bufse grofser Sund' erlost.
Daran gedenket, Ritter, es ist euer Ding,
Ihr tragt die lichten Helm' und manchen harten Ring **,
Dazu die festen Schild' und die geweihten Schwert!
Wollte Gott, ich war' der Siegesfahrt auch werth,
So wollt' ich armer Mann verdienen reichen Sold;
Doch mein' ich nicht die Hufen, noch der Herren Gold:
Ich wollte selber Krone tragen immermehr,
Die könnt' ein Söldener gewinnen mit dem Speer:
Möcht' ich die liebe Reise fahren über See,
So wollte ich dann singen Wohl, und nimmermehr 0 weh!
Kiesen, wählen.Harten Ring, des Panzerhemdes.
Vorstehende drei Aufsätze, ohne die Einleitung, sind von dem Deutschen Übersetzer dieses Werkes.
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