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MÜNCHEN.
EINLEITUNG.
Innigliche,
Kömmt jemand auf denselben Pfad:
An den Rosen er wohl mag,
Tandaradei! merken, wo das Haupt mir lag.
Dafs er bei mir läge,
Wüst' es jemand, —
Verhüt' es Gott! — so schämt' ich mich;
Was er mit mir pflüge *,
Nimmer niemand
Befinde das, denn er und ich:
Und ein kleines Vögelein,
Tandaradei! das mag wohl getreue sein.
III.
KREUZFAHRT.
1. 0 weh, wie sind verschwunden alle meine Jahr'!Ist mir geträumt mein Leben, oder ist es wahr?Das ich je wähnt', es wäre, war es, oder nicht?Darnach hab' ich geschlafen, und ich weifs es nicht:Nun bin ich erwacht, und ist mir unbekanntDas mir hievor war kundig, als mein' andre Hand,Leut' und Land, wo ich von Kinde bin geborn,Die sind mir fremde worden, als ob's sei verlorn;Die mir Gespielen waren, die sind trag' und alt,Verbreitet ist das Feld, verhauen ist der Wald,Nur noch das Walser fleufset, als es weiland ** flofs.Fürwahr, ich wähnte, mein Unglück das würde grofs.Mich griifset mancher träge, der mich kannt' eh' wohl;Die Welt ist allenthalben von Ungnaden *** voll.Als ich gedenk' an manchen wonniglichen Tag,Die mir sind entfallen, als wie in das Meer ein Schlag:Immermehr 0 weh!
0 weh, wie jämmerlich die jungen Leute thun,Den viel trauriglich steht ihr Gemüthe nun,Die können nichts als sorgen: weh, wie thun sie so!Wohin zur Welt ich kehre, da ist niemand froh,
Pflüge, that.Weiland, ehmals.* Wie oben, S. 41.